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Bei der Artischocke handelt es sich um eine bis zu zwei Meter hohe, distelartige und ausdauernde Kulturpflanze mit fiederspaltigen Blättern.
Vereinzelt werden auch die Wurzeln, die Blütenknospen oder ein Presssaft aus frischen Pflanzenteilen eingesetzt. In den geläufigen Arzneimitteln sind meist Trockenextrakte aus den frischen Artischockenblättern enthalten. Ein artischockenhaltiger Tee dagegen enthält meist die Artischockenwurzel. Artischockenblätter und -wurzel enthalten Flavonoide und Chinasäurederivate. Diese steigern die Gallenabsonderung und schützen die Leberzellen. Zusätzlich haben die Inhaltsstoffe eine Wirkung auf den Fettstoffwechsel und senken die Blutfettwerte. AnwendungsgebieteDie Artischocke eignet sich zur Linderung von bestimmten Verdauungsbeschwerden (dyspeptische Beschwerden), besonders, wenn eine Störung des ableitenden Gallensystems zugrunde liegt. Dosierung und AnwendungDie Artischocke wird als Extrakt oder Tee verwendet: Vor den Mahlzeiten wird eine Tasse Tee getrunken. Von dem Extrakt der Heilpflanze werden dreimal täglich 300 bis 400 Milligramm eines Wasserauszugs aus frischer oder getrockneter Artischocke eingenommen.
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Veröffentlicht von der Familie & Leben-Redaktion
am 27/07/2010 | |||||
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