01.12.2016

Schlafstörungen 20 Tipps gegen Einschlafprobleme

Sie liegen Nacht für Nacht stundenlang wach und wälzen sich unruhig in Ihrem Bett? Einschlafprobleme kennt wohl jeder. Wir sagen Ihnen, woher sie kommen und was Sie am besten dagegen tun können.

  1. Halten Sie sich an möglichst regelmäßige Schlafenszeiten. Stehen Sie täglich zur gleichen Zeit auf und gehen Sie auch stets zur gleichen Zeit ins Bett.

  2. Machen Sie tagsüber kein kleines Nickerchen und versuchen Sie auch nicht, vor dem Fernseher einzudösen. Falls Sie auf einen kurzen Schlaf dennoch nicht verzichten möchten, dann sollte dieser nicht länger als 20 Minuten dauern und vor 15 Uhr stattfinden. Am besten den Wecker stellen!

  3. Verbringen Sie in etwa nicht mehr als sieben Stunden im Bett.

  4. Stimmen Sie Ihren Körper auf die Schlafenszeit ein, indem Sie regelmäßige Rituale durchführen (zum Beispiel Schlafanzug anziehen, Zähneputzen, Lichter ausmachen).

  5. Trinken Sie drei Stunden bevor Sie ins Bett gehen keinen Alkohol mehr. Dieser kann zwar das Einschlafen erleichtern, führt aber zu Problemen beim Durchschlafen.

  6. Verzichten Sie vier bis acht Stunden vor dem Schlafengehen auf Kaffee. Auch koffeinhaltige Getränke wie schwarzer und grüner Tee sowie Cola sollten Sie nicht zu sich nehmen. Sie können auch einmal versuchen, ganz auf diese Getränke zu verzichten und so feststellen, ob eine Besserung eintritt.

  7. Essen und trinken Sie drei Stunden bevor Sie ins Bett gehen keine großen Mengen mehr. Mit einem vollen Magen oder einer vollen Blase schläft es sich schlecht.

  8. Ein kleiner Snack ist allerdings erlaubt und sogar förderlich. Milch mit Honig, ein Stückchen Schokolade oder eine Banane enthalten beispielsweise den Stoff L-Tryptophan, der bei der Schlafregulation eine Rolle spielt.

  9. Zünden Sie sich nach 19 Uhr keine Zigarette mehr an oder hören Sie ganz mit dem Rauchen auf. Ähnlich wie Koffein wirkt sich auch Nikotin negativ auf den Schlaf aus. Besonders schlafstörend ist die Wechselwirkung zwischen Nikotin und Koffein.

  10. Nach 18 Uhr sollten Sie körperliche Überanstrengung vermeiden. Sportliche Aktivitäten am Tag sind natürlich erlaubt und können den Schlaf verbessern.

  11. Gönnen Sie sich vor dem Schlafengehen ein warmes Bad, um Ihre Muskeln zu entspannen. Badezusätze wie Melisse, Baldrian, Lindenblüte oder Lavendel unterstützen die angenehme Wirkung.

  12. Auch Baldrian-, Melissen- oder Lindenblüten-Tees haben eine schlaffördernde Wirkung. Studie: Schlafstörungen erhöhen Schlaganfall-Risiko

  13. Nutzen Sie Ihr Schlafzimmer nur zum Schlafen. Sehen Sie wenn möglich nicht im Bett fern, lesen, telefonieren oder essen Sie nicht. Sexuelle Aktivitäten sind natürlich erlaubt.

  14. Machen Sie Ihren Kopf frei. Bauen Sie eine zweistündige Pufferphase zwischen Zubettgehen und Ihrem Alltag ein. So können Sie sich von Ihren Tagesaktivitäten erholen, Erlebtes sowie Anstrengungen und Sorgen verarbeiten.

  15. Versuchen Sie Ihren Tag mit abwechslungsreichen Aktivitäten zu füllen und einen Ausgleich zwischen Arbeit, Familie und Hobbys zu schaffen. Dies kann zu einem erholsamen Schlaf beitragen.

  16. Falls Sie nachts aufwachen, gehen Sie nicht zum Kühlschrank. Wenn Sie nachts regelmäßig etwas essen, dann gewöhnt sich Ihr Körper daran.

  17. Machen Sie nachts kein helles Licht an, wenn Sie wach werden. Dieses wirkt wie ein Wachmacher und kann ganz leicht unsere innere Uhr verstellen.

  18. Gucken Sie nachts möglichst nicht auf die Uhr. So können Sie vermeiden, dass Sie sich über die fortgeschrittene Zeit ärgern und infolgedessen sehr angespannt und aufgeregt sind.

  19. Gestalten Sie das Zimmer, in dem Sie schlafen, so angenehm wie möglich. Sorgen Sie für eine angenehme Zimmertemperatur, optimale Lichtverhältnisse und eine möglichst geräuscharme Kulisse.

  20. Schlafen Sie auf einer Matratze, die auf Ihren Körper abgestimmt ist.

Sollten Ihre Einschlafprobleme länger andauern und bekommen Sie diese nicht allein in den Griff, dann suchen Sie auf jeden Fall einen Arzt auf. Mit diesem können Sie dann weitere, für Sie sinnvolle Therapiemöglichkeiten besprechen. Der Experte kann Sie beispielsweise über Medikamente, Schlafmittel oder aber auch Entspannungstechniken, wie zum Beispiel Autogenes Training, informieren.

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