Therapie: Hyposensibilisierung und Impfungen gegen Allergien - Heuschnupfen: Die besten Tipps - Ratgeber Gesundheit

Pollen & Co: Die besten Sofort-Tipps gegen Heuschnupfen



Heftiges Niesen, rote Augen und Jucken – viele leiden unter lästigem Heuschnupfen. So kriegen Sie die quälende Allergie in den Griff.

Therapie: Hyposensibilisierung und Impfungen gegen Allergien

 

Bei der Hyposensibilisierung (Gesamtdauer der Langzeit-Therapie beträgt 3 bis 5 Jahre) wird der Wirkstoff, ein Allergenextrakt, als Spritze unter die Haut oder in Form von Tropfen, Tabletten oder Spray unter die Zunge gegeben. Es gibt prinzipiell ein Behandlungsrisiko (z.B. eines allergischen Schocks), da der Patient bewusst der allergieazuslösenden Substanz ausgesetzt wird. Deshalb hat vor allem die Therapie über Tropfen, Tabletten oder Spray gute Erfolge ohne Nebenwirkungen erzielt. Dennoch: Es kann häufig kurzfristig zum Jucken, Brennen oder Anschwellen der Lippen bzw. der Schleimhäute im Mund-, Rachen und Halsbereich kommen.

Schnellere Alternativen: Eine Bahandlung mit Cortison oder eine Kurzzeit-Therapie durch Impfungen, die über ein paar Wochen gehen und somit auch noch kurze Zeit vor Beginn der Pollensaison durchgeführt werden können. Allerdings sind sie nicht ganz so wirkungsvoll. Wer keine Spritzen mag: Gegen Gräserallergien gibt es eine Impftablette.

Mit Homöopathie gegen Heuschnupfen und Co.

Einfach mal homöopathische Arznei ausprobieren! Lassen Sie sich in der Apotheke beraten. Wichtig: Man sollte schon einige Wochen vor dem Auftreten der Pollenart damit anfangen. Empfehlenswert ist auch eine Nasenspülung: Einen halben Teelöffel Meersalz in einem halben Glas warmem Wasser auflösen und in eine Nasendusche füllen. Regelmäßig angewendet, spült sie die Erreger einfach weg.

Die Allergie bei den Urlaubsplänen miteinbeziehen

Wer nur auf einzelne Gräser oder Blüten reagiert, hat es gut: In der kritischen Hochphase von drei, vier Wochen kann man flüchten – an s Meer oder ins Gebirge. Hier ist der Pollenflug begrenzt. Ansonsten vor Ausflügen Pollenvorhersage beachten.

Akupunktur gegen Heuschnupfen

Vor allem bei Heuschnupfen und allergischem Asthma ist erwiesen, dass eine Behandlung durch Akupunktur die Anzahl symptomfreier Tage erhöht. In der Regel sind 8 - 15 Sitzungen erforderlich. Die beste Zeit für die Therapie ist zu Beginn des Frühjahres.




  
  

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Veröffentlicht von der Familie & Leben-Redaktion

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