Es schmeckt nach fast nichts, riecht nicht, ist farblos und durchsichtig. Trotzdem stecken in Heilwässern jede Menge gesunder und wichtiger Mineralstoffe.
Osteoporose vorbeugen: Wässer mit viel Kalzium (mind. 250 mg/l). Kalzium stärkt die Knochen, unterstützt außerdem die Muskel- und Herzfunktion.
Gegen Stress, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen: Wässer mit reichlich Magnesium (mind. 100 mg/l). Der Magnesiumbedarf steigt bei Stress. Außerdem ist der Mineralstoff wichtig für die Muskeln und kann Kopfweh lindern.
Lindert Magenprobleme/Sodbrennen und Übersäuerung: Wässer mit hohem Hydrogencarbonat-Gehalt (mind. 1300 mg/l). Hydrogencarbonat neutralisiert überschüssige Magensäure und reguliert die Säure-Basen-Balance im Körper.
Nach Sport, Sauna, bei Schwindel, niedrigem Blutdruck: Wässer mit viel Natrium (mehr als 200 mg/l). Beim Schwitzen verliert der Körper das wichtige Mineral, das den Kreislauf stärkt. Außerdem stabilisiert es den Blutdruck.
Bei Verdauungsproblemen: Wässer mit viel Sulfat (mind. 1200 mg/l). Sulfat regt die Darmtätigkeit an.
Fast jedes Heilwasser darf täglich getrunken werden (siehe Etikett). „Und es ist keineswegs nur etwas für Alte und Kranke, wie noch viele Menschen denken. Sogar Kinder profitieren. Zum Beispiel haben Untersuchungen gezeigt, dass magnesiumhaltiges Heilwasser das Risiko für Diabetes senkt und hyperaktiven Kindern hilft, ruhiger zu werden.“ Die Expertin trinkt selbst täglich Heilwasser. „Ich achte darauf, dass es mehr als 250 mg/l Kalzium und 100 mg/l Magnesium enthält. Das ist gut für meine Knochen und hilft mir, den täglichen Stress besser zu verarbeiten.“
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