Es schmeckt nach fast nichts, riecht nicht, ist farblos und durchsichtig. Trotzdem stecken in Heilwässern jede Menge gesunder und wichtiger Mineralstoffe.
Sieht immer gleich aus, trotzdem ist Wasser nicht gleich Wasser. Das merkt man nicht nur am unterschiedlichen Styling der Flaschen, sondern auch am Preis. Manches Wasser ist sogar teurer als Champagner (z.B. Bling H2O aus Tennessee/USA, um 50 €/Flasche). Doch bei Wasser gilt: Was viel kostet, muss nicht besser sein!
Leitungswasser muss Trinkwasserqualität haben. Das regelt in Deutschland die strenge Trinkwasserverordnung, d.h. es muss einwandfrei in Geruch, Geschmack, klar, keimfrei und frei von gelösten Substanzen sein.
Tafelwasser ist aufbereitetes Leitungswasser mit niedrigem Mineralstoffgehalt. Mineralien und Kohlensäure dürfen zugesetzt werden. Es enthält wenig natürliche Mineralstoffe, die auch zugesetzt werden dürfen, evtl. Kohlensäure.
Quellwasser stammt aus natürlichen oder künstlich erschlossenen Quellen, enthält wenig Mineralien und muss Trinkwasserqualität haben. Rund 70 Prozent des Quellwassers in Deutschland werden zu Trinkwasser aufbereitet.
Natürliches Mineralwasser wird aus amtlich anerkannten Quellen, direkt vor Ort in Flaschen abgefüllt. Die Qualität regelt die strenge Mineralwasserverordnung, u.a. dürfen Mineralien nicht künstlich zugesetzt werden, erlaubt ist nur Kohlensäure als Zusatz.
Heilwasser kommt aus unterirdischen, vor Verunreinigung geschützten Wasservorkommen. Entspricht den Qualitätskriterien von Mineralwasser. Enthält Mineralien, Spurenelemente in Mengen, die nachweislich Krankheiten vorbeugen
oder Heilprozesse unterstützen (die Anwendungsgebiete stehen jeweils auf dem Etikett). Heilwässer unterliegen den Auflagen des deutschen Arzneimittelgesetzes.
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