29.09.2016

GESUND MIT ACHILLES Komm mit! - Jeder Sporttyp hat seinen Soundtrack

Ellen-Jane Austin

Egal welche Sportart, Musik kann uns helfen, über uns hinauszuwachsen.

Foto: iStock/pojoslaw

Egal welche Sportart, Musik kann uns helfen, über uns hinauszuwachsen.

So verschieden wie wir Menschen sind, so verschieden sind auch unsere Sportleidenschaften. Hier sieben Songs für sieben Sporttypen.

Ich bin untreu – zumindest wenn es um Sport geht. Immer nur eine Sportart zu betreiben würde mich schlichtweg langweilen. Warum auch? Es gibt so viele verschiedene und jede hat ihr eigenes Wesen, ihren eigenen Rhythmus.

>> Jetzt meine Playlist anhören: juke.com/de/songs-fur-jeden-sporttypen

Ich habe mir ein paar Sportarten, mit denen ich schon zu tun hatte, angeschaut und überlegt, welcher Song sie repräsentieren könnte.

Taktsichere Tänzer – Shake it off, Taylor Swift

Egal ob Ballett, Tango oder Hip Hop – Tänzer sind fit , haben Leidenschaft und eine gute Haltung. Ob diese wohl daher kommt, dass sie sich Frust von der Seele tanzen können?

Darauf kann man zumindest kommen, wenn man sich Taylor Swifts Hit anhört – und besonders wenn man das Video ansieht.

Jogging-Junkies – Run Boy Run, Woodkid

Die einen laufen, um fitter oder schlanker zu werden. Die anderen, weil ihnen der Ausdauersport eine Auszeit für den Kopf verschafft. Egal ob das Joggen Mittel zum Zweck ist oder bewegende Leidenschaft – Durchhänger beim Training kennt jeder.

Egal ob es die zwickende Wade, das Seitenstechen oder schlicht die Unlust ist, mit dem richtigen Song können fast alle laufmüden Beine reanimiert werden. Idealer Soundtrack: Woodkids getriebenen Rhythmen und die ständige Aufforderung im Text, immer weiter zu laufen.

Erschöpfte Eltern-Kind-Turner – Mah Nà Mah Nà, Muppets

Ob Eltern-Kind-Turnen, Baby-Schwimmen oder Pekip – es geht um Bewegung mit den Kindern, weniger um die eigene Fitness. Beim gemeinsamen Erlebnis sollen Konzentrationsfähigkeit, Sozialverhalten und motorische Fähigkeiten gestärkt werden. Was außerdem geschult wird, sind die Sprachfähigkeiten der Eltern.

Kleinkinder sprechen eine ganz eigene Sprache. Was sich wie wildes Skatten anhört, lässt sich meist nur von den eigenen Eltern übersetzen. Wenn überhaupt. Was Mah Nà Mah Nà heißt, bleibt weiter unbekannt.

Fitness-Fans – Gonna Make You Sweat, C+C Music Factory

BBP, HIIT, TRX: für Normalsterbliche nichtssagende Abkürzungen, für Fans von Fitness-Kursen wahre Zauberformeln. Sie stehen für Kurse wie Bauch-Beine-Po, hochintensives Intervalltraining und ein Workout mit Spanngurten. Sie stehen für Muskelkater, Schweiß und Fortschritt.

Manchmal müssen sie sich die Fitness-Fans zwar ins Studio zwingen, weil das Sofa so verdammt bequem aussieht, aber spätestens, wenn sie verschwitzt aus dem Kursraum kommen, fühlen sie den Stolz und die Befriedigung ihrer Überwindung.

CrossFit Cracks – Addicted to you, Avicii

Sie sind die ganz Harten: Kernig drahtige Männer und Frauen, die sich mit Hanteln, LKW-Reifen und dicken Seilen schinden. Aber warum sollte man sich das antun?

Jeder, der einmal mit CrossFittern über ihren Sport gesprochen hat, kennt ihre Antwort: „Wenn du erst mal angefangen hast, wirst du süchtig“.

Yoga-Jünger – Breathe, Alexi Murdoch

Der Yoga-Jünger ist ein Formwandler. Vom herabschauenden Hund wird er zum Brett und zur Cobra und wieder zum Hund. Was fließend und entspannt aussieht, kann ganz schön schweißtreibend sein.

Yoga ist mehr als ein Workout – es verbindet den Körper mit dem Geist. Ganz wichtig dabei: Jede Bewegung soll im Fluss der Atmung ausgeführt werden.

Fußball-Freunde – We are the Champions, Queen (1977)

Der Fußballer ist ein Herdentier. Bei einer Sportart, in der es essentiell um Sieg und Niederlage geht, werden Höhen und Tiefen gemeinsam durchgestanden. Wenn man gewinnt, ist man der Größte.

Auch als Team. Vom Torschützen über den Auswechselspieler auf der Bank bis hin zum Fan – jeder kann ein Champion sein.

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Ellen-Jane Austin

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