18.03.2016

Gesund und schön in allen Lebenslagen So wichtig ist die Gesundheit

Brigitta Lenz

Foto: ©istock/m-imagephotography

Das Thema Gesundheit beschäftigt uns in allen Lebenslagen und vor allem auch in jedem Alter. Egal ob als Kind, mit 30, 40, 50 oder 60 Jahren: Den Körper fit und gesund zu halten ist das A und O.

Weil sich im 21. Jahrhundert mittlerweile alles nur noch ums Arbeiten und die Familie dreht, bleibt wenig Zeit für sich selbst. Und für Sport. Obwohl jeder den Drang nach Bewegung verspürt, macht einem der meist im sitzen verrichtete, stressige Job oft einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Doch der Bewegungsmangel ist schlecht für die Gesundheit.

Aktiver Lebensstil

Egal ob als Kind, mit 20, 30, 40, 50 oder 60 Jahren: ein Mangel an Bewegung kann unter anderem die Ursache für verschiedene gesundheitliche Probleme sein. So hemmt er beispielsweise den Lymphfluss, was dazu führen kann, dass Giftstoffe im Körper nur langsam ausgeschieden werden. Wer mehrere Stunden am Tag sitzt und sich nicht ausreichend bewegt, kann später unter anderem an Rücken-, Bandscheiben- oder Beckenproblemen leiden. Auch Verspannungen oder Kopfschmerzen können die Folge sein. Bewegung dient darüber hinaus aber auch dem allgemeinen Wohlbefinden. Wer sich viel bewegt, baut Stresshormone ab und produziert gleichzeitig Glückshormone. Man fühlt sich gut. Ganz zu schweigen davon, dass das Herz-Kreislauf-System fit gehalten wird. Das wiederrum kann beim Abnehmen helfen und Bluthochdruck, Herzinfarkten und Schlaganfällen in älteren Jahren vorbeugen.

Ausgewogene Ernährung

Um einen Überblick über seine Fitness und Gesundheit zu bekommen, sollte man den Gesundheitscheck ab 35 daher nie ausfallen lassen. Auch wenn man über eine spätere Schwangerschaft nachdenkt, ist ein gesunder, körperlicher Zustand von Vorteil, da sich die Risiken mit dem Alter nicht unerheblich erhöhen. Doch neben der gesundheitlichen Fitness spielt natürlich auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Wer es in jungen Jahren nicht hinbekommen hat, schlank zu bleiben, dem fällt es mit zunehmendem Alter immer schwerer. Der Stoffwechsel wird träge und dank der eintretenden Menopause ab 50 wird das Gewebe schlaffer und der Appetit größer! Hinzu kommt, dass der Körper im Alter schneller Fettreserven bildet, die er gar nicht mehr so leicht aufgeben will. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist daher unerlässlich, egal wie alt man ist.

Gesundheitskompetenz

Neben Fitness und Ernährung spielt jedoch auch eine gewisse Gesundheitskompetenz eine große Rolle, um gesund und schön in allen Lebenslagen zu sein. „Kompetenz haben“ bedeutet in diesem Zusammenhang, fähig zu sein, ungewöhnliche Herausforderungen oder Belastungen (wie zum Beispiel Krankheiten) bewältigen zu können. „Je häufiger Menschen die Erfahrung machen, dass sie Krankheiten erfolgreich bewältigen können, desto mehr sind sie motiviert, auch Zeit für gesundheitsbezogene Aktivitäten zu investieren“, heißt es beispielsweise im Barmer GEK Gesundheitsreport 2010. Umgekehrt gilt demnach: Wer eine geringe Gesundheitskompetenz hat, bei dem überwiegen im Alltag negative Befindlichkeiten gegenüber den positiven Gefühlen. Um seine Gesundheitskompetenz zu steigern sollte man sich einfach öfter die Frage stellen: Was tut mir gut? Welche Stärken habe ich?

Der Mediziner und Buchautor Theodor Dierk Petzold aus Bad Gandersheim in Niedersachsen beispielsweise findet, Gesundheit entstehe, wenn ein Mensch nach Stimmigkeit in seinem Leben strebe. Dazu gehört für ihn die Fähigkeit, aus Fehlern lernen zu können und nach Dingen zu fahnden, die einem gut tun - seien es Sonne und Wärme oder Menschen, mit denen man sich gut versteht, wie er gegenüber der Augsburger Allgemeinen Zeitung verriet.

Gesundheit ist also ein Zusammenspiel aus allem. Wer sich daran hält, geht ganz sicher gesund, fit und schön durchs Leben!

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