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Ursula Karven und Nena tun es, Sting ebenfalls und Madonna sowieso. Die Rede ist vom Yoga, der indischen Lehre, die Geist und Körper in Einklang bringen soll. Nicht nur fernöstliche Experten sind mittlerweile von der Wirksamkeit des Yogas überzeugt.
Yoga ist nicht gleich YogaWer nun beschließt, es probehalber auch mal mit „dem Yoga zu versuchen“, wird unsanft von der Theorie ausgebremst. Da gibt es Ashtanga-, Hatha- und Iyengar-Yoga. Oder Jivamukti-, Power-, Kundalini- und Bikram-Yoga, um nur einige zu nennen.
Bei einigen Yogaformen richtet sich der Fokus nach innen und das Hauptaugenmerk der eher meditativ ausgerichteten Yogaübungen gilt der Konzentration und der Selbstwahrnehmung. Andere Yogaformen sind körperlich ausgesprochen anspruchsvoll und lassen erahnen, wie hart die Yogalehrer für ihren durchtrainierten Körper gearbeitet haben. Doch ganz so gegensätzlich sind die verschiedenen Yogaformen dann doch nicht, denn tatsächlich würde es die Philosophie des Yogas ad absurdum führen und das Ganze zu einer Art fernöstliches Aerobic degradieren, wenn man in den Übungsreihen Körper und Geist gesondert betrachten würde. Yoga – mal kraftvoll und schweißtreibend, mal sanft und im FlussObgleich es manche selbsternannten Yoga-Gurus und deren Anhänger gerne propagieren: Es gibt nicht die eine Yogaform, die alle anderen in den Schatten stellt. Allerdings gibt es genau die Yogaform, die am besten zu den Bedürfnissen des Übenden passt.
Beim eher ruhigen, körperlich jedoch sehr anspruchsvollen Hatha-Yoga, werden die einzelnen Yogapositionen kraftvoll und dynamisch durchgeführt und zum Teil über einen längeren Zeitraum beibehalten. Übersetzt bedeutet Hatha nichts anderes als Kraft.
Beim Kundalini-Yoga hingegen, das von Yogi Bhajan ins Leben gerufen wurde und das in den 60er-Jahren zu uns hinüberschwappte, werden die einzelnen Yogapositionen in einen dynamischen Bewegungsablauf integriert. Alles fließt - ebenso, wie die Energie zum Fließen gebracht werden soll. Yoga für EinsteigerWer sich nicht endlos durch philosophische Lehren arbeiten möchte, probiert es daher am besten mit einer Schnupperstunde bei einem kompetenten Yogalehrer. Es muss nicht gleich ein Privatlehrer sein, mittlerweile werden Yogakurse auch an der Volkshochschule angeboten.Es gibt Yoga-Kurse, in denen eine bestimmte Weltanschauung gleich mit unterrichtet wird und andere, bei denen Atemübungen, Konzentrations-, Körper- und Entspannungstechniken gänzlich undogmatisch im Vordergrund stehen. Gut zu wissen ist es vielleicht, dass die Wirksamkeit des Yogas nicht von einer bestimmten Weltanschauung abhängt, sondern nur davon, wie gut es einem gelingt, sich auf die Übungen einzulassen. Wem das Gruppentraining partout nicht liegt, der findet zahlreiche Bücher und DVDs, mit deren Hilfe Yoga in Eigenregie erlernt werden kann. Ausschlaggebend sollte hierbei allerdings nicht sein, welcher Prominente auf dem Cover prangt. Ralf Bauer, Ursula Karven, Barbara Becker und viele andere haben ihre Yogaerkenntnisse gewinnbringend vermarktet, für Anfänger geeignet sind jedoch nicht alle Promi-Yogakurse. | |||||||||
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Veröffentlicht von der Familie & Leben-Redaktion
am 08/05/2011
Inhaltsverzeichnis Yoga – Training für Körper und Geist
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