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Hitzewallungen, Schwindelgefühle, Schlafstörungen – jede zweite Frau leidet unter diesen unangenehmen Erscheinungen während der Menopause. Doch dagegen können Sie etwas tun.
Ursache sind die Eierstöcke, die schrittweise ihre Hormonproduktion einstellen. Mit 51 Jahren findet statistisch gesehen die letzte Monatsblutung statt. Vor allem die nunmehr reduzierte Produktion des Hormons Östrogen ist schuld an den unangenehmen Begleiterscheinungen. Noch vor einigen Jahren haben viele Ärzte automatisch Ersatz-Hormonpräparate verschrieben, inzwischen wird jedoch immer öfter vor einem Anstieg des Brustkrebsrisikos sowie gefährlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen gewarnt. "Man sollte sehr vorsichtig mit der Einnahme von Hormonen umgehen", sagt auch Professorin Hilke Winterhoff vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Münster. Die Wissenschaftlerin empfiehlt stattdessen: "Eine Umstellung der Ernährung sowie Bewegung und Entspannung." Fit durch Sport und BewegungErfahrungen haben gezeigt, dass sportlich aktive Frauen weitaus weniger Probleme haben. Wer beim Sport öfter mal ins Schwitzen kommt, trainiert seinen Körper darin, Temperaturschwankungen leichter zu parieren und zu verarbeiten - so ist er zum Beispiel gegen die lästigen Hitzewallungen besser gewappnet. Zudem werden Kalorien verbrannt - eine weitere Maßnahme gegen die gefürchteten Gewichtsschübe in den Wechseljahren.Und nicht zuletzt werden beim Sport Glückshormone ausgeschüttet. Sie machen die depressiven Verstimmungen zunichte und sorgen zusätzlich für einen besseren Schlaf. Seelische und körperliche AusgeglichenheitLeicht reizbar? Geistige Erschöpfung, weil das Gedankenkarussell nicht zu stoppen ist? Da wirkt bewusste Entspannung oft Wunder! Gönnen Sie sich kleine Auszeiten - ein warmes Bad oder einen Nachmittag mit einem schönen Buch auf dem Sofa.Wem das Abschalten schwerfällt, der kann es mit bewährten Entspannungsmethoden wie Autogenem Training, Progressiver Muskelentspannung oder Meditation versuchen. Auch asiatische Techniken wie Qi Gong oder Yoga lassen Nervosität abklingen und sorgen für Ausgeglichenheit. Gegen leichte bis mittlere depressive Verstimmungen wirkt Johanniskraut - entweder als Tee (zwei bis vier Gramm täglich) oder in Tablettenform. | |||||||||
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Veröffentlicht von der Familie & Leben-Redaktion
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Wechseljahre: So bleiben Sie fit
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