Sommer, Sonne, gute Laune: Doch der Spaß kann durch Unachtsamkeit schnell verdorben sein. Wie Sie einem Sonnenstich vorbeugen und was im Notfall hilft.
Du hast wohl einen Sonnenstich“, ist eine beliebte Neckerei. Nur die wenigsten wissen, wie schnell das im Sommer tatsächlich passieren kann. Das Gefährliche bei einem Sonnenstich: Man merkt meist erst etwas, wenn es schon zu spät ist. Das Gleiche gilt auch bei Kollaps und Hitzschlag. Oft werden Sonne oder Hitze unterschätzt, weil „es einem gar nicht so heiß vorkommt“ (z.B. durch Wind am Meer, Fahrtwind beim Radeln). Oder weil man sich auf eine Arbeit draußen konzentriert (z.B. im Garten, beim Handwerken).
Vorsicht, Sonnenstich!
Ein Sonnenstich entsteht durch lange direkte Sonneneinstrahlung auf Kopf und Nacken. Folge: Die Hirnhäute überhitzen, sind dadurch gereizt, können sich entzünden. Erste Anzeichen: ein hochroter und heißer Kopf, Kopfschmerzen, Nackensteifheit, Schwindel, Übelkeit bis zum Erbrechen, Erschöpfung und Apathie.
Erste Hilfe bei einem Sonnenstich: Sofort abkühlen!
- Ab in einen ruhigen, kühlen Raum ohne Sonneneinstrahlung.
- Optimal ist eine halb sitzende Position.
- Kopf hoch lagern, Kopf und Nacken mit kalten feuchten Tüchern gut kühlen.
- Wenn möglich, viel trinken.
- Bei schweren Symptomen wie Krampfanfällen oder Bewusstlosigkeit schnell den Notarzt rufen.
So beugen Sie einem Sonnenstich vor:
- Den Kopf nie lange ungeschützt starker Sonne aussetzen! Hellen Hut oder Käppi tragen. Oder im Schatten aufhalten. Gefährdet sind besonders kleine Kinder, deren Haare noch weich und dünn sind, und natürlich kahlköpfige Personen.
- Aufpassen, dass Sie in der Sonne nicht einschlafen!
- Bedenken Sie: Wasser und helle Untergründe (z.B. Beton, Sand) reflektieren das Licht - der Sonnenstich kann dann „von unten“ kommen.
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