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Tagestipp Erkältung & Co: Schüttelfrost

Veröffentlicht von Maria Luckey
Veröffentlicht am 4. Januar 2011

Betroffene mit Schüttelfrost verspüren ein Kältegefühl und ihre Muskeln fangen plötzlich an, sich in schnellen und kurzen Abständen zusammen zu ziehen und zu erschlaffen – ohne dass sie etwas dagegen tun können. Vor allem die Oberschenkel- und Rückenmuskulatur sind von diesem sogenannten Zittern betroffen, in manchen Fällen auch die Kaumuskulatur.

Schüttelfrost ähnelt in seinem Erscheinungsbild dem Zittern bei großer Kälte. Und auch beim Schuttelfrost wird durch die Kontraktion der Muskeln Wärme erzeugt - was dazu führt, dass die Körpertemperatur schnell ansteigt.

Bei gesunden Menschen sorgen in der Regel Stoffwechselvorgänge der Leber dafür, dass die nötige Körpertemperatur von etwa 37 Grad Celsius erreicht wird. Bei bestimmten Infektionen und Krankheiten sorgt ein Regulationssystem aus Muskelzittern und Stoffwechseländerungen für einen Anstieg der Körpertemperatur. Schüttelfrost tritt häufig im Rahmen einer Erkrankung auf, bei der es zu Fieber kommt - sehr oft zum Beispiel bei starken Erkältungen oder einer Grippe.

Was Sie gegen Schüttelfrost tun können?

Falls Sie von Schüttelfrost betroffen sind - der im Rahmen einer Erkältung oder einer Grippe auftritt - können Sie versuchen, mit einer Schwitzkur oder Wadenwickeln den Schüttelfrost zu bekämpfen. Halten die Beschwerden allerdings länger an, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Denn liegt eine Infektion vor, die durch Bakterien ausgelöst wurde, ist unter Umständen eine Behandlung mit Antibiotika notwendig.

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