Die Ursachen von Muskelkater
Jeder Schritt schmerzt, besonders das Treppensteigen wird zur Qual. Schnell ist es passiert, und wir haben einen handfesten Muskelkater. Eine unangenehme Begleiterscheinung von Sport, die wohl jeder schon kennenlernen durfte. Das Gute: Muskelkater muss nicht sein!
So entsteht Muskelkater
Über die Entstehung von Muskelkater sind sich die Wissenschaftler nicht einig. Lange gab es die Theorie, dass er die Folge von vermehrter Milchsäurebildung (Laktat) im Muskel sei. Auch die Theorie, dass es sich bei Muskelkater um kleine Blutergüsse im Muskel handelt, stimmt nicht.
Vielmehr sieht es nach neuesten Forschungsergebnissen so aus, als wäre der Muskelkater auf winzige Verletzungen der Muskelfasern zurückzuführen. Die entstehen, wenn wir unserem Körper zu viel zumuten. Sprich, ihn außergewöhnlich belasten und beim Training mehr wollen, als wir eigentlich schaffen. Dadurch werden die Muskelfibrillen, Teile der Muskelfasern, verletzt. Der Muskel schwillt an und es entstehen die für Muskelkater typischen Schmerzen, die meist ein bis zwei Tage nach dem Sport beginnen und bis zu sieben Tage andauern können.
Muskelkater vorbeugen - geht das?
Ja, denn Sie bestimmen selbst, wie hart Sie Ihren Körper trainieren. Fangen Sie nach einer längeren Sportpause am besten in kleinen Schritten an. So vermeiden Sie Muskelkater. Auch wenn Sie Ihren Trainingsplan und die Intensität verändern, sollten Sie sich langsam steigern.
Lesen Sie auf den folgenden Seiten, welche Mythen sich rund um den Muskelkater ranken. Finden Sie heraus, ob es stimmt, dass gutes Dehnen nach dem Sport vor dem fiesen Schmerz schützt und ob Weitertrainieren der beste Weg ist, mit dem Muskelkater fertig zu werden.
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