Flohbisse beim Menschen

Flohbisse beim Menschen




Flohbisse? Vielleicht hat Ihr Haustier die Flöhe mit ins Haus geschleppt oder Sie haben sich die Plagegeister im Urlaub eingefangen. Die kleinen Blutsauger nisten sich nämlich unheimlich gerne mal in kuscheligen Wohnungen ein. Wir verraten Ihnen, wie Sie den lästigen Besuch ganz schnell wieder los werden.
  

 - Flohbisse beim Menschen
Sie wachen morgens auf, ahnen nichts Böses und verspüren plötzlich einen ganz fürchterlichen Juckreiz. Am liebsten würden Sie sofort kratzen und scheuern, damit das unangenehme Gefühl endlich aufhört. Aber woher kommen bloß plötzlich die kleinen roten Quaddeln auf einigen Körperstellen, bei denen in der Mitte eine Einstichstelle zu sehen ist und von denen gleich mehrere in einer Reihe liegen?

Die Lösung: Von einem Floh! Flohbisse erkennen Sie genau an diesen typischen Merkmalen. Zum Vergleich: Wenn Bienen, Stechmücken oder Wespen zustechen, bilden sich großflächige Schwellungen. Spinnen und Ameisen hinterlassen hingegen zwei Markierungen.

Flohbisse beim Menschen: Woher kommen die kleinen Plagegeister?

Dem Übeltäter sind Sie also schon einmal erfolgreich auf die Schliche gekommen. Stellt sich gleich die nächste Frage: Wie kommt der Floh eigentlich in mein Bett? Warum habe ich plötzlich Flohbisse? Am wahrscheinlichsten ist es wohl, dass Ihr Hund oder Ihre Katze die neuen lästigen Mitbewohner von draußen mit ins Haus geschleppt hat. Auch Nagetiere und Vögel werden häufig von Flöhen heimgesucht. Falls Sie kein Haustier haben, ist es auch möglich, dass die Flöhe aus Vogelnestern, die sich in der Nähe eines Fensters befinden, in Ihre Wohnung gehüpft sind. Die kleinen Plagegeister sind nämlich flink. Die nur wenige Millimeter großen dunkelrot-braunen Insekten haben zwar keine Flügel, können aber bis zu 30 Zentimeter hoch und 50 Zentimeter weit springen.

Am liebsten verstecken sich Flöhe in dunklen Ecken und Ritzen und nisten sich bevorzugt im Fell von Haustieren ein. Hier können sie sich mit ihrem flachen Körper zwischen den Haaren optimal hin und her bewegen. Sie verstecken sich aber auch sehr gerne in Teppichen, Betten, Polstermöbeln, Vorhängen oder in der Kleidung. Im Freien leben Sie zum Beispiel unter Büschen. Dort, wo Flöhe sich aufhalten, legen sie Eier ab. Da sie sehr lichtscheu sind, kommen sie besonders gerne nachts hervorgekrabbelt, um Blut von Tier und Mensch zu saugen. Flöhe können sich zwar wochenlang ohne Nahrung über Wasser halten, brauchen das Blut aber letztlich zum Überleben. Das Resultat: Flohbisse beim Menschen oder beim Tier.

Flohbisse behandeln: Es soll endlich aufhören zu jucken!

Die Flohbisse jucken? Mit Salben oder Gels lasse sich die kleinen Wunden meistens ganz gut behandeln.
Die Flohbisse jucken? Mit Salben oder Gels lasse sich die kleinen Wunden meistens ganz gut behandeln.
Auch wenn es unerträglich juckt, beherrschen Sie sich und kratzen Sie die Bläschen nicht auf. Durch das Aufkratzen können Bakterien in die Wunde eindringen, wodurch sie sich entzündet. In den meisten Fällen verläuft die Heilung von Flohbissen in Nord- und Mitteleuropa problemlos. In warmen und tropischen Ländern können durch Flohbisse dagegen auch Krankheiten wie Kinderlähmung, Fleckfieber, Pest oder Schweinepest übertragen werden. Sind Sie von einem Floh gepiekst worden, dann machen Sie sich aber zunächst keine Sorgen und verfallen nicht gleich in Panik. Die Bisse an sich sind meistens harmlos, nur der Juckreiz ist sehr unangenehm. Wir sagen Ihnen, wie Sie jetzt am besten vorgehen.

Hier sind unsere Tipps: 

  • Legen Sie ein kaltes, feuchtes Tuch auf die betroffenen Stellen, um den Juckreiz zu mildern.
  • Benutzen Sie gegebenenfalls juckreizstillende, leicht kühlende Salben oder Gels, die auch bei herkömmlichen Insektenstichen auf die Haut aufgetragen werden.
  • Sollte der Juckreiz sehr stark sein, sich die Wunde entzündet haben oder sich eine Nebenwirkung wie Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Atembeschwerden bemerkbar machen, dann suchen Sie einen Arzt auf. Er kann Ihnen eine Salbe oder ein Medikament verordnen. Falls Ihr gesamter Körper mit Flohbissen übersät ist, gibt es noch die Möglichkeit, sich ein spezielles Shampoo oder eine Körperlotion verschreiben zu lassen. Sind bereits Krankheitskeime in die Wunde gelangt, wird der Arzt wahrscheinlich zusätzlich ein Antibiotikum verordnen.

Ich habe Flohbisse: Wie bekomme ich die Plagegeister wieder aus dem Haus?

Das unangenehme Jucken der Flohbisse in den Griff zu bekommen ist die eine Sache, die andere ist es, die Flöhe schnellstmöglich aus der Wohnung zu verbannen oder noch besser: ihnen gar nicht erst die Chance zu geben, sich in den eigenen vier Wänden breit zu machen. Wie Sie das schaffen?

Wir haben für Sie die wichtigsten Maßnahmen zusammengestellt, um die lästigen Quälgeister wieder loszuwerden sowie einen Flohbefall so gut es geht zu vermeiden:

» Flohbisse: Was tun?




kl

 
  

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Video: Ein Blick in die BILD der FRAU-Redaktion

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Veröffentlicht von der Menschen & Leben-Redaktion
am 14/05/2011

Die Lesernote:1.5/5 
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Inhaltsverzeichnis Hilfe, ich habe Flohbisse! Was tun?

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