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Arbeitslosengeld für langjährig Versicherte

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Januar 2013 werde ich 60 Jahre alt. Dann habe ich 44 Jahre Jahre ununterbrochen sozialversicherungs-
pflichtig gearbeitet.
Ich wurde gerne mit 61 Jahre aufhören zu arbeiten. Besteht für mich die Möglichkeit, dann das mir zustehenden
24-monatige Arbeitslosengeld in Anspruch zu hemen, um dann mit 63 Jahren vorzeitig Altersrente zu beantragen.
Muss ich mich dem Arbeitsmarkt für die 24 Monate zur Verfügung stellen ? Oder bleibe ich bei der Arbeits-
vermittlung unberücksichtigt.

Mit freundlichen Grüßen

LEIKY1


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Arbeitslosengeld für langjährig Versicherte

Die Stellungnahme der Bundesagentur für Arbeit liegt uns inzwischen vor. Sie hat folgenden Inhalt:

Arbeitslosengeld I: Wegen fehlender Informationen kann die Frage nur vage beantwortet werden:
1. Eine 3-monatige Sperrzeit wegen einer abgelehnten Rente ist undenkbar.
2. Wenn "Verfügbarkeit" nicht vorliegt, müsse der Alg-Antrag insgesamt - und nicht nur für drei Monate abgelehnt sein.
3. Es besteht die Möglichkeit, bei einer mehr als sechsmonatigen Leistungsunfähigkeit AlG auf der Grundlage des Sozialgesetzbchs, Teil III ( 145) zu beziehen. Die Voraussetungen nach dieser Vorschrift müssen ebenso erfüllt sein wie die übrigen Anspruchsvoraussetzungen (Arbeitslosmeldung, Anwartschaftszeit, Arbeitslosigkeit). Ob diese erfüllt sind, kann aus dem geschilderten Sachverhalt nicht entnommen werden.

So viel für heute zu der sehr ausführlichen Stellungnahe der "BA" in Nürnberg. Morgen folgt Teil 2 mit dem AlG II.

 

Arbeitslosengeld für langjährig Versicherte

von: wolfgangbueser

Hier kommt die "Fortsetzung":

Arbeitslosengeld II: Der Brief der betroffenen Person enthält zu wenige Informationen, um die Rechtslage endgültig beurteilen zu können. Das ist natürlich nicht Schuld des Anfragenden, aber die Gründe für die Ablehnung von AlG I und AlG II können aber vielschichtiger sein, als es die Anfrage vermuten lässt.

Grundsätzlich lässt sich allerdigs festhalten, dass ein Anspruch auf AlG II besteht, wenn vorhandenes Einkommen und Vermögen nicht ausreichen, den Bedarf des Antragstelelrs zu decken. Beim Einkommen, wozu auch evenuelles AlG I gehört, kommt es darauf an, dass es dem Antragstelelr tatsächlich zugeflossen, also ausgezahlt worden ist.

Nur wenn es ihm tatsächlich zur Verfügung steht, kann es bei der Beurteilung der Hilfebedürftigkeit berücksichtigt werden. Das bloße, vermeintliche Bestehen eines Anspruchs auf AlG I wäre keine ausreichende Begrüdung für eine Ablehnung von AlG II.

Der Rat: Es handelt sich offensichtlich um eine komplexe Fallgestaltung, bei der es auf Einzelheiten im Detail ankommt. Der Betroffene sollte sich von der Agentur über die Sach- und Rechtslage ausführlich beraten lassen.

 

Arbeitslosengeld für langjährige Versicherte

Die so genannte "58er Regelung", die (entgegen dem Grundgedanken des Gesetzes) Arbeitslosengeld für Ältere auch dann zugestanden hatte, wenn sie gar nicht "nach Arbeit suchten", gibt es seit einigen Jahren nicht mehr. Deshalb müssten Sie auch in vorgeschrittenem Alter "für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen". Auf einem anderen Blatt steht, ob solche Bemühungen zum Erfolg führen...

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