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ALG1 und Krankenkasse

 

Hallo, ich habe eine Frage: ich bin 59 Jahre alt und jetzt erstmalig in meinem Leben arbeitslos. Nach neun Monaten ALG1-Bezug wurde ich krank und bin jetzt bereits 15 Monate krankgeschrieben. In drei Monaten steuert mich die Krankenkasse aus.
Frage: bin ich dann über das Arbeitsamt krankenversichert oder sollte ich mich über meine Frau familienversichern lassen? Und was ist nach Ablauf des ALG1-Bezuges mit meiner Krankenkasse? ALG2 werde ich nicht bekommen und auch keinen neuen Job. Wie sollte ich bis zum Renteneintritt krankenversichert sein?
Danke für jeden Rat.


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AW: ALG 1 und Krankenkasse

Hallo,

die Krankenkasse wird und muss Ihnen mitteilen, ab wann Sie
"ausgesteuert" werden - also ab wann die Zahlung des Krankengeldes
ausläuft. Wenn absehbar ist, dass Sie weiterhin krank sind und dem
Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, dann gibt es verschiedene
Optionen, die aber nicht pauschal empfohlen werden können, weil dies vonIhrer individuellen Lebenssituation abhängt. Das Beste ist, wenn Sie
sich beraten lassen bei Ihrer Krankenkasse, bei Ihrer
Rentenversicherung, bei örtlichen Sozialverbänden und beim Arbeitsamt.
Hilfreich ist auch evtl. ein Blick in die Gesetze. So ist etwa im 125
SGB III geregelt, wie es im Falle einer länger andauernden Krankheit mit
dem Recht auf Arbeitslosengeld aussieht.
http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/03/index.php?norm_ID=0312500

Herzliche Grüße,

Reinhild Haacker

 

Re.: "ALG I u. Krankenkasse"

Hallo boreas 123,

habe Ihre Frage gerade gelesen, und gesehen, daß Ihnen noch niemand geantwortet hat.
Ihre Frage ist gar nicht so leicht zu beant-
worten, betrifft ja in Ihrem Fall nicht nur die Krankkenversicherung, sondern auch Ihre weitere Rentenversicherung. Somit wird diese Sache etwas vielschichtiger und komplizier-
ter, als man auf den ersten Blick denken mag.
Das sollte man alles nicht auf die leichte Schulter nehmen, gibt es doch hierbei so einiges zu bedenken, wie es für Sie und Ihre Frau weitergehen könnte oder sollte. Deshalb kommt hier von mir auch nur mein ganz persönlicher Rat an Sie:
Nehmen Sie bei dieser ganz speziellen Frage -stellung wirklich sachkundige Hilfe in Anspruch. Hier denke ich jetzt ganz konkret infolgendeRichtung;Beratungsst elle des Sozialverbandes VdK, in Ihrer Wohnortnähe. Dort schnellstens einen Beratungstermin diesbezüglich vereinbaren. Dort kann mann Sie dann kronkret zu Ihrer ganz persönlichen Situation beraten. Natürlich wird man Ihnen dort auch ganz konkrete Fragen zu Ihrer ganz persänlichen Situation stellen. Ich will Ihnen jetzt wirklich keine Angst machen. Aber
Sie sollten sich an dieser Stelle ruhig schon jetzt einmal so einige Gedanken machen,; in Richtung Ihrer Krankheit, vielleicht Schwerbehinderung, künftiger Rentenbezug.
Es würde aber an dieser Stelle zu weit führen, hier dies alles noch näher zu beleuchten. Aus diesem Grunde kann ich es Ihnen wirklich nur ganz sehr anraten, sich
vom VdK in dieser Angelegenheit ausführ -
lich beraten zu lassen.
Die Erstberatung ist meines Wissens nach immer kostenfrei. Erst wenn danach weiter-
gehende Hilfe u. Untestützung benötigt wird, ist dann eine Mitgliedschaft nötig.
Der betreffende Mitgliedsbeitrag variiert
aber ja nach Bundesland.
Sollten Sie nun noch weitergehende Fragen diesbezüglich haben, dann müssen Sie sich einfach nochmal hier melden.
Auch können Sie mir eine Privatnachricht senden, falls dies von Ihnen gewünscht sein sollte.Nun aber möchte ich an dieser Stelle fürs Erste erst einmal schließen.
Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle erst einmal wirklich von ganzem Herzen alles erdenklich Gute.
M f G milkerinchen.

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