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Schul-Chaos in Deutschland - Eltern fordern eine einheitliche Bildungspolitik

 

16 Bundesländer, 16 unterschiedliche Schulsysteme und eine ungleiche Verteilung der Bildungschancen.

Ein Beispiel: Zieht ein Schüler von Frankfurt nach Stuttgart, fehlen ihm zwei Jahre Englisch. In Hessen beginnt Sprachunterricht in der dritten Klasse, in Baden-Württemberg in der ersten.

Die klare Mehrheit der Bundesbürger hat von diesem Flickenteppich die
Nase voll. Nach einer aktuellen Allensbach-Studie fordern 61 Prozent: Für
Schul- und Bildungspolitik sollte der Bund zuständig sein!

Was denken Sie? Diskutieren Sie mit!

Wir freuen uns auf Ihre Meinung und wünschen viel Spaß beim Diskutieren.

Herzliche Grüße
Ihr bildderfrau.de-Team


 

Schul-Chaos

ich bin in der ehemaligen ddr aufgewachsen und bei uns gab es ein einheitliches schulsytem. wir konnten uns mit schülern aus rostock sowie aus dresden, ich stamme aus thüringen, unterhalten, oder umziehen, ohne die gesammten schulbücher erneut zu kaufen. heut zu tage ist die bildung nur eine geldschneiderei. die lehrer entscheiden über die schulbücher und arbeitshefte, fragen aber die eltern nicht danach, wer die kosten tragen kann. bei mehreren kindern ist es nicht einfach.
außerdem kann es ein einheitliches schulsystem in der brdnicht geben, denn dann müßten unsere politiker zugeben, dann in der ddr nicht alles schlecht war.
bei uns war auch die kinderkrippe, der kindergarten und der schulhort kostenlos für die kinder, nur das essengeld mußte bezahlt werden und kostete 2,75 M in der woche. dies nenne ich einen sozialstaat.


 

fänd ein einheitliches system auch besser. aber da müssten alle hinterstehen und sich auch wirklich mal dafür einsetzen sonst klappt das natürlich alles nicht. aber so geht es auf jeden fall nicht weiter..


 

Einheitliches Chaos ?

Ein einheitliches Chaos ist ja nun wirklich nicht das Gelbe vom Ei.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer messe ich Schule an ihren konkreten Ergebnissen. Wenn jemand ein konkretes Problem konkret löst und er schafft das noch ein zweites mal, dann wird es interessant. Ich frage mich, warum wir uns ständig von Flaschen, die selber noch nie ein Problem gelöst haben, für Theorieschlachten instrumentalisieren lassen.
Warum soll ich die Zuständigkeit für Nichtkönnen von den Ländern dem Bund zuschieben? Ich warte (nach der IKS) auf das erste konkrete Erfolgsmodell. Bitte sofort bei mir melden!
Franz Josef Neffe


 

Schluss ..Wir sind ein LAND-das heißt Bildung u. Erziehung gehört in "BUNDESHAND"

Die Forderung der Eltern sind wahr und richtig!
Die Politiker sollten endlich handeln und nicht nur diskutieren. Aber----ihnen geht es weder darum, die wirklichen Probleme zu lösen noch die fatalen Zustände in der Bildungs-u.Erziehungspolitik wirksam durch Beseitigung der URSACHEN zu beheben.
Genau der Krebsschaden, sich hinter dem Förderalismus in diesem speziellen Gebiet zu verstecken, nein auch noch zu verteidigen und nur die
Auswirkungen beheben zu wollen mit großem "Tamtam" , so sieht leider die Arbeit unserer Politiker aus und zwar in allen Parteien durchgehend.
Es werden Gelder verpulvert für irgendwelche Projekte in den verschiedenen Ländern...Längst Dagewesenes NEU erfunden ect. -
statt endlich die Erziehung u.Bildung in Bundeshand zu geben!
Wir benötigen keine 16 Kultusminister, sondern e i n Ministerium, das klare eindeutige Reglungen und Gesetze für unser Deutschland vorgibt. Dann erst werden die Erfolge kommen sowie Fachkräfte.
Ich befasse mich schon Jahrzente mit dieser Problematik wie sicher andere auch und srtoße nur auf Widerstand und Unverständnis. Zum Beispiel Dr. Maywald von der " Liga Kind" schrieb mir u.a.
.........denn eine einheitliche Erziehung und Bildung kann (und sollte) es aufgrund der Verschiedenheit der Menschen niemals geben..........
(Dieser Mann spricht von e i n e m Land nämlich Deutschland)
Selbstverständlich kann ich nachvollziehen, dass die Leute alle in ihren Positionen sitzen wollen bleiben in den verschiedenen Ländern, aber das alles auf Kosten unserer Bildung bzw. unserer Zukunft?
herzlichst
Ihre Undine Naumann-Sommeren
Babysitting, Tierbetreuung und Hauswirtschaft


 

Chaos

Nach der Schule geht es schon munter weiter an den Unis und Fachhochschulen. So müssen unsere Kinder jetzt pro Semester bis zu
ca. 7 -8 Prüfungen schreiben.
Manche Prüfungen sind soweit überzogen das mein Mann schon immer mit den Kopf schüttelt. So mußte unser Sohn im 1 Semester eine Prüfung über die Programmiersprache C schreiben. Dieses kommt bei den Mathematiker aber erst gegen Ende der Stufienzeit ran.
Unser Sohn war auf eine Privatschule - Waldorfschule und über die Hälfte der Elternschaft waren Lehrer oder Lehrerinen an Staatsschulen das sagt doch schon einiges.
lg. latino


 

Bildungsreform

Solange es nicht einmal in einem Bundesland einheitlich ist, ist die Koordination von Gesamtdeutschland fast unwahrscheinlcih. In Ba-Wü lernen die Kinder ab der 1. Klasse eine Fremdsprache zum Teil Englisch, zum Teil französisch, d.h. schon ein Umzug während der Grundschulzeit ist schwierig. Außerdem ist es jeder Schule überlassen welche Schrift man lernt entweder vereinfachte Ausgangsschrift oder lateinische Schreibschrift. Seit diesem Jahr können die Kinder am Gymi eine Prüfung ablegen um einen Mittleren Abschluß zu haben, bisher konnten sie nach Klasse 9 auf ein Berufliches Gymnasium in Klasse 11 wechseln und hatten keinerlei Abschluss. Alles einheitlich funktioniert sicher nicht aber das Niveau sollte wenigstens gleich sein. z.B. auch die Vorraussetzungen für den Übergang in weiterführende Schulen. Die Abschlüsse Mittlere Reife und Abi sollten in ganz Deutschland auf einem Level sein.


 

Schul-Chaos

Der Grundstein für unsere Kids ist ja schon nicht gleich. In allen Ländern rund um uns gibt es eine Vorschule, bei uns ist sie abgeschafft worden. Die Lehrer in der Ersten Klasse müssen so viele Pausen machen, weil die Kids es nicht gewöhnt sind, etwas länger dem Unterricht zu folgen. In den anderen Ländern kann im Ersten direkt durchgestartet werden. Wenn alles so toll ist, warum gehen dann die Kids unserer Politiker und den besser Verdienenden in Internate; am besten im Ausland <traurig>.
Aber wenn alle das gleiche lernen, hat ja jeder die gleichen Chancen. Vielleicht is das ja garnicht gewünscht!? Wie in der Politik, je unübersichtlicher, desto weniger Beschwerden können kommmen, weil keiner mehr den Durchblick hat.
Hauptsache unsere Politik kann sich verwirklichen, wen interessieren da schon gut gebildete Kids??

Viele Grüße
sonja6397


 

Schulchaos

Von einem Arbeitslosen wird der Umzug in ein anderes Bundesland verlangt, wenn er dort Arbeit findet. Will er die Familie nachkommen lassen müssen die Kinder mit einem anderen Schulsystem zurechtkommen. Ich kenne eine griechische Gymnasiallehrerin, die sich immer wieder für ein Jahr nach Deutschland an das griechische Gymnasium versetzen läßt und die Kinder mitbringt. Die Lehrpläne sind überall gleich, im In- und Ausland. Die Lernergebnisse sind deshalb nicht besser, aber eine große Hilfe für Eltern und Kinder. Man könnte bei uns ein zentrales Schulsystem schaffen u n d die Qualität verbessern. Bei den Politikern würden gutbezahlte Jobs verloren gehen, deshalb scheuen sie so eine Reform.


 

Einheitliches Schulsystem

von: freude26

Ich finde es auch richtig ein einheitliches System zu schaffen. Es braucht doch auch eine einheitliche Messlatte mit der ich die Schüler vergleichen kann. Ein Schüler mit Abitur aus Bundesland X und ein anderer Schüler aus Bundesland A sollten doch das gleiche können und die gleiche Prüfung bestanden haben. Es ist doch total ungerecht, dass bei dem einen der Lehrer die Abschlussarbeit erstellt und beim anderen zentrale Abschlussprüfungen gestellt werden.
Liebe Grüße


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