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Probleme mit Arbeitskollegin bzw. mit mir selbst

 

Liebe Leserinnen (und evtl. Leser).

ich habe ein Problem, daß bin ich wohl selbst.
Ich habe eine Arbeitskollegin, die kommt morgens und frühsstückt erst mal, dann wir ausgiebig mit dem Liebsten telefoniert und dann erst mal Zeitung und sonstiges im Internet angeschaut. Irgendwann fängt sie mal mit der Arbeit an, die aber durch häufiges Kartenspielen (oder auch andere Spiele) im Internet unterbrochen wird. Um 12 ist Mittag. Wir haben eine halbe Stunde, sie macht immer eine Stunde draus. Wenn ich Pech habe, höre ich ihr mehr oder minder geduldig bei der Ausbreitung ihrer persönlichen Probelme zu. Oft geht sie früher, weil ihr zu heiß ist, sie müde ist zum Yoga muss oder sonst was. Kann auch passieren, daß sie ein Nickerchen am Schreibtisch hält. (Echt wahr)

Ich kann damit echt nicht umgehen. Wir teilen uns das Zimmer. Ich frühstücke zu Hause, ich komme zur Arbeit uund arbeite dann auch. Private Telefonate führe ich gar nicht. Okay ab und zu in Internet gehe ich auch. Meine privaten Sorgen gehen keinen was an.

Ich habe meine Arbeitsauffassung und sie ihre. Ich bin nicht ihre Mutter (ich bin 40 Jahre, sie 30 Jahre). Ich habe aber Probleme damit, da ich ja fürs arbeiten bezahlt werde und nicht fürs Vergnügen. Den Eindruck habe ich manchmal, Arbeit ist für meine Kollegin lästig. Oft nimmt sie sich nur angenehme Aufgaben und ich darf sehen, wo ich bleibe.

Sogar unserem direkten Vorgesetzten ist das aufgefallen, ändern tut sich nix, ich petze auch nicht, wenn er fragt.

Meine Einstellung zum Arbeitsleben bzw. Pflichtgefühl ist eine andere als die ihre. Wie kann ich das akzeptieren? Wir ticken halt unter-schiedlich. Ich kann die Menschen doch nicht ändern und muss sie nehmen wie ich bin. Das sage ich mir jeden Tag, aber manchmal ko..... mich ihr Verhalten so an, da sie damit ja überall durchkommt und ich immer kämpfen muss. Ich glaube ich bin neidisch. Sie kämpfe täglich und die kommt lockerleicht durchs Leben.

Wie seht ihr das? Tipps wie ich mich innerlich davon distanzieren kann?


 

Problem lösen ...

Hallo du,

ich sehe zwei Probleme mit deiner Kollegin

1. Du machst ihre Arbeit mit (stimmt das?)

2. Du lässt dich von ihr unterbuttern

(und außerdem zieht sie dich runter)

Du kannst natürlich ein gelassene Haltung an den Tag legen und dir ein dickes Fell anschaffen (geht mich nix an). Meiner Erfahrung nach werden solche Leute allerdings eher befördert und kommen beruflich weiter, im Gegensatz zu den Stillen (du?) die alles schlucken. Kannst du damit leben?

Nun gibt es Methoden, wie man solche Konfrontationen angehen gehen kann. Das kann man lernen. Mein Vorschlag an dich: bevor du vor Wut platzt, kaufe dir ein Buch (Konfliktbewältigung, Kommunikation, oder ähnliches) und übe an deinen Freunden. Wenn du dich sicher fühlst, kannst du ihr - wenn du es willst - die Stirn bieten ...

Keine Ahnung, ob es dir weiterhilft
LG
Sari

p.s. habe hier noch einen Blog zum Thema gefunden: http://lebensregie.wordpress.com/2007/12/12/wie-geben-sie-feedback/


 

Arbeitskollegin

Das geht ja gar nicht. Ich war bis vor drei Jahren auch im Arbeitsleben und habe viele unterschiedliche Kollegen gehabt.
Sicher ist immer mal jemand dabei, der es nicht so genau mit der Arbeit nimmt. Aber das was Du da beschreibst muss dringend geändert werden. Mit Dreissig Jahren ist sie ja kein Berufsanfänger mehr und es wird Zeit das der Chef ein Gespräch mit ihr führt und sie auf ihre Pflichten aufmerksam macht. Andernfalls muss sie eine Abmahnung bekommen. Das wäre wohl auch das Beste, denn es scheint ihr ja alles sehr egal zu sein. Ausserdem ist sie sehr unkollegial.
Selbstverständlich kann man mal ein Schwätzschen halten wenn es die Zeit erlaubt.
Aber ob Deine Kollegin da ist oder nicht, schein ja fast egal zu sein.Sie schafft ja eh nix, oder?
In Deinem Interesse musst Du sonst auch mit dem Cheff reden, das ist kein petzen, denn er weiss es ja.. Viel Glück


 

Wo gibt es diesen job ..ich will ihn auch

sorry ,ist sie eine 1 euro joberin, oder
warum sagt der chef nix ???


 

Arbeitsaufteilung

Hallo, da Ihr im selben Büro sitzt habt ihr denke ich mal auch ein gemeinsames Pensum zu schaffen. Ich würde mit ihr eine to do Liste erstellen. Dort erfasst ihr eure gemeinsame Arbeit und teilt sie wöchentlich gerecht auf.
Wenn Sie die Arbeit trotz ihrem eigenwilligen Arbeitseinsatz schafft, ist es eine Frage deine Einstellung zum Job. Schafft sie es nicht würde ich ein Gespräch mit ihr suchen und sie auf die vielen privaten Einsätze aufmerksam machen, die wohl der Grund für nicht erbrachte Leistung ist


 

Arbeitsmoral

Ich denke mal, entweder Lebest du damit oder du musst dich dem Ärger stellen und mit ihr darüber Reden!!
Aber wenn dem nächsten Vorgesetzten das schon auffällt und der nichts sagt,was ist das denn für ein Vorgesetzter????
Viel Erfolg bei deiner Entscheidungsfindung!!!!!!!!!


 

Arbeitsteilung?

"Oft nimmt sie sich nur angenehme Aufgaben und ich darf sehen, wo ich bleibe."
Gibt es keine Möglichkeit, den Schuh mal umzudrehen, d.h. selbst die angenehmen Aufgaben zu tun und den Rest der Kollegin zu überlassen?
Selbst faule Kollegen sind manchmal gerne hilfsbereit oder glänzen auch mal gern vorm Chef. Vielleicht schaffst du es, die Dame ein wenig zu motivieren.
Ganz ohne private Gespräche und entsprechend fehlendes Vertrauen wird es aber wohl schwierig werden. Vielleicht schaust du mal im Internet nach ein paar Tipps für optimale Kommunikation. Manche Redeflüsse kann man angenehm enden lassen, wenn man sie auf Gefühlsebene erwidert oder aber wenn man einfach von den eigenen (natürlich nur von harmlosen, im Kollegenkreis unbedenklichen) Problemen erzählt.
Sich innerlich davon distanzieren stelle ich mir extrem schwer vor, zumal wenn man dem Problem täglich begegnet. Dass du die Frau nicht beim Chef anschwärzt, ist der richtige Weg. Eigentlich kann man dein durchaus berechtigtes Neid-Problem nur so lösen, dass du es schaffst, selbst lockerleicht durchs Leben zu kommen und deiner (noch) faulen Kollegin etwas von deiner unangenehmeren Arbeit aufzuhalsen. Vielleicht frühstückst du einfach zusammen mit der Neuen und jammerst dann entweder ein bißchen über Altersbeschwerden und / oder du fragst die Neue, was sie bei einem deiner konkreten Arbeitsprobleme tun würde ... bis sich irgendwann ergibt, dass sie dir entsprechend hoch motiviert das eine oder andere Arbeitsproblem abnimmt.
Viel Erfolg und bis dahin jede Menge gute Nerven!


 

Cool bleiben!

Also ich finde deine Einstellung richtig.
Frag Sie doch mal warum sie so unmotiviert ist und das dir auffällt, dass sie anscheinend kein Lust oder Spass am Job hat und dem Chef das auch irgendwann auffällt/aufgefallen ist. Vielleicht denkt Sie dann mal nach. Ansonsten nicht aufopfern und Ihre Arbeit erledigen. Ich denke, wenn das so weiter geht wird der Chef eh irgendwann was sagen. Denk an dich und versuch dich nicht so reinzusteigern.


 

Konfrontation

von: stmoonlight

Falls es dir hilft: Du bist nicht die Einzige die immer ein offenes Ohr hat. Soweit man sich selbst nicht von den Problemen anderer herunterziehen lässt ist dies auch kein Problem.
So wie du schreibst liegt das Problem bei dir auf der Arbeit. Ich bin der Ansiht das hier klare Grenzen gezogen werden sollten: Man kann durchaus auch mit seiner Kollegin über Probleme reden, aber entweder in der Pause oder man arbeitet dabei weiter (sofern möglich). Deine Kollegin scheint hier leider sehr demotiviert zu sein. Natürlich hat jeder mal einen schlechten Tag, so das man nicht die volle Leistung bringt, aber dies sollte kein Dauerzustand sein.
Bevor du zum Chef gehst (damit wirst du dir sicher keine Freunde machen) würde ich einmal das Gespräch mit besagter Kollegin suchen. Sprech sie doch einfach mal ganz direkt darauf an. Vielleicht merkt sie es selbst ja nicht einmal.

Bedenke immer: Man kann anderen nicht helfen indem man ihre Probleme löst!

Viel Erfolg.

LG Roswitha


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