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Rüpel-Kunden oder Servicewüste Deutschland?

 

Liebe Leserinnen,

uns interessiert, welche Erfahrungen Sie gemacht haben. Als Kunde oder als Verkäufer. Bitte berichten Sie uns von Ihren Erlebnissen.

Wir freuen uns auf Ihre Meinung und wünschen viel Spaß beim Diskutieren.

Herzliche Grüße
Ihr bildderfrau.de-Team


 

Eine sehr gute Frage

Liebes BDF-Team,

dies ist eine sehr gute Frage von Euch. Und-ich habe durchaus den Vorteil dies von beiden Seiten aus zu berichten.

Denn eine zeitlang habe ich auch als Verkäuferin gearbeitet und auch dabei mitbekommen, wie die Kunden sich verhalten haben.

Denn als Verkäufer hat man es manchmal durchaus nicht leicht. Ich verstehe daher durch aus die jetzigen Berufskollegen, die diesen Beruf ausüben. Man muß sich manchmal sehr viel von den Kunden gefallen lassen und dennoch versuchen, höflich zu bleiben.

Und dies alles ist beiweiten nicht sehr einfach. Denn als Verkäufer muß man auch lernen, Stimmungen und Gefühle unter Kontrolle zu halten, wenn sich z. B. ein Kunde sehr rüpelhaft verhält.

Man kann durchaus sagen, das es meistens die männlichen Kunden sind, die sich manchmal danebenbenehmen. Am wenigsten die weiblichen. Sie zeigen deutlich mehr Geduld und Verständnis auf.

Das, was Verkäufer im Allgemeinen leisten, ist eine echt harte Arbeit, die sehr gut belohnt werden sollte. Sie müssen mit sehr viel Geschick und individuellem Umgang die Kunden bedienen und ich gebe hiermit allen Verkäuferinnen und Verkäufern ein echt dickes Lob weiter.

Macht weiter so mit Eurem sehr freundlichen Service und laßt Euch von den Kunden nicht allzusehr ärgern.

Zu meinen Zeiten waren die Kunden mal so und mal so, aber: ich habe immer meine Freundlichkeit beibehalten. Und es ging meistens gut. Wir Kollegen haben uns dann meistens gegenseitig geholfen.

Oder, wenn wirklich ein "arger Notfall" war, eben den Chef mit zugerufen.
Wir machen das zusammen, denn nur gemeinsam sind wir stark.

Von der Kundenseite her:

Da ich bereits schon mal im Verkauf gearbeitet habe, heute aber Kunde bin, beobachte ich diese und ihr Verhalten teilweise mit. Dort, wo ich immer hingehe, werden diese Kunden von den meisten Verkäufern ordentlich behandelt.

Ich kann mir durchaus auch denken, das manches Verhalten auch nur aus einer Streßsituation heraus passiert. Denn: Streß und Hektik bestimmen heutzutage unseren kompletten Alltag. Alles muß sehr schnell gehen.......husch, husch,husch.

Viel Zeit bleibt manch Kunde und Verkäufer heutzutage nicht mehr. Die Zeiten sind diesbezüglich sehr im Wandel. Was ich mir besonders gemerkt habe: Wenn ich als Kunde sehr freundlich zum Verkäufer bin, kommt man mir durchaus auch entgegen.

Es kommt immer auf die jeweilige Situation an. Manchmal laufen die Verkäufer dem Kunden auch noch nach, nur um ihm das gewünschte Produkt zu geben.

Und.....das finde ich sehr außerordentlich servicefreundlich. Also kann man nicht sagen, das Deutschland immer nur eine Servicewüste ist, sondern auch aus Freundlichkeit besteht, die hier an dieser Stelle auch mal genannt werden muß.

Und ich denke mal, das jeder so behandelt werden möchte, wie er es von seinem Gegenüber auch erwartet:

Mit Freundlichkeit

Das ist das, was ich an dieser Stelle mal hier sagen und schreiben wollte. mit freundlichem Gruß
Gismor


 

Ein Händler hat es in Deutschland SEHR schwer

Die Kunden lassen sich kostenfrei beraten und kaufen dann per Internet das billigste Teil. Das ist äußerst unfair. Oft benutzen sie die Ware und schicken sie unfrei an den Verkäufer zurück, so dass dieser keinen Gewinn mehr für sich hat. Ich kenne sogar Leute, die tauschen GENERELL kurz vor Ende der Garantiezeit ihre technischen Geräte um.


 

ICH arbeite gerne im Handel!!

.ich bin in der Lage gleichzeitig 3 Kunden zu bedienen, an der Kasse 4 Fragen zu beantworten, 5 Preise für verschiedene Artikel aus dem Stegreif auswendig zu wissen, Bestellungen bei 6 verschiedenen Firmen zu tätigen und nehme 7 eingehende Telefongespräche an.

Ich spreche alle Sprachen, verstehe jeden Dialekt, kann jede Währung im Nu umrechnen, habe mit allen Bereichen dieser Abteilung zu tun, kenne jeden Artikel, weiß wann er Lieferbar ist und weiß natürlich all dessen Eigenschaften.

Ich bin verantwortlich für die kleine Aufschrift auf der Verpackung, für defekte Produkte, dafür, dass die Firma nicht liefern kann, für unvollständige Beschreibungen und deren schlechten Übersetzungen, die Reparaturdauer beim Hersteller, eventuelle spätere Mängel und natürlich auch für die ungünstigen Einkaufspreise.

Des weiteren bin ich verantwortlich für das heutige Wetter, die unwürdigen Bedingungen Ihrer Anreise, die vollen Busse, U- und S-Bahnen, die verstopften Straßen, und die vollen Parkhäuser gehen ebenfalls auf meine Kappe - Sie dürfen mich ruhig anschreien.

Ich habe magische Fähigkeiten, und kann ausverkaufte Artikel und überschrittene Rücklagen herbeizaubern. Außerdem bin ich in der Lage die Ware zu Ihren Wunschzeiten vorrätig zu haben.

Ich kann die Wünsche meiner Kunden von der Stirn ablesen!
Ich weiß auch, dass Sie, wenn Sie eine Rückfrage für Freitag machen, diese in Wirklichkeit erst am Samstag abholen wollen.

Ich lächle, bin mitfühlend und ersetze meinen Kunden den Psychiater.
Ich bin Ihnen gerne beim Abbau Ihrer Aggressionen behilflich und ertrage mit voller Ruhe auch gerne die schlimmsten Beschimpfungen und Bedrohungen.

Alkohol- und Knoblauchfahnen, sowie Schweißgeruch gehören zu meinen Lieblingsdüften. Hauchen Sie mich ruhig nach Herzenslust an.

Laden Sie all Ihren Frust bei mir ab, noch habe ich Freunde, denen ich es mit gleicher Münze heimzahlen kann, denn sie haben es schließlich verdient!

Ich ersetze die Hausinformation, kann Drucker, Computer, Faxe und Fernseher reparieren, Stromkabel verlegen, Plakate drucken, und das ganze Mobilar selber schreinern. Kann schauspielern, singen, tanzen, fliegen, mich unsichtbar machen und unter Wasser 30 Tage die Luft anhalten.

Kenne weder Sonn- noch Feiertage, arbeite gerne gerne unentgeltlich bis in die späten Abendstunden und meine Familie ist mir eh unwichtig, denn persönliche Freizeit ist mir ein Graus.
Die einzige Freude meines Daseins ist es, anderen selbstlos zu dienen.


 

Rüpel Kunden

Ich habe Schuhverkäuferin gelernt.
Späteraber in anderen Branchen gearbeitet.
Hatte auch oft das Gefühl als Mensch zweiter Klasse behandelt zu werden.
Heute bin ich 61 Jahre und arbeite in der Weihnachtzeit bei Unicef ehrenamtlich. Ich verkaufe Weihnachtskarten.
Dabei habe ich festgestellt das alle Menschen die wissen das wir ehrenamtlich arbeiten gans anders zu uns sind.
Warum kann mann das nicht auch bei Verkäuferinnen sein.


 

Rüpel-Kunden oder Servicewüste Deutschland

Hallo,

als ich gestern nach Hause kam, zeigte mir meine Frau diesen Artikel mit der Bemerkung: genau so, wie Du es immer beschreibst !

Ich arbeite in einem Baumarkt und mir geht es ähnlich, wie in vielen Beiträgen beschrieben. Eine Schicht kann so schön verlaufen, wenn man auf nette Kunden zugehen kann oder umgekehrt mir sollte es sehr schwer fallen einem netten Kunden unfreundlich zu begegnen und so macht die Arbeit dann auch richtig Spaß.

Ich denke, das Grundproblem ist die Zeit. Kaum ein Kunde hat noch Zeit. Oft wird man angeprustet: Ich stehe hier schon eine halbe Stunde keiner zu finden , dabei war ich vielleicht gerade ein paar Minuten mit einem Kunden an einem Regal. Der nächste mischt sich in ein Beratungsgespräch ein: Habe nur mal ne Zwischenfrage bitte liebe Kunden, bringen Sie Ihr Gegenüber nicht aus dem Konzept, das Verkaufspersonal wird auch Ihnen gerne weiter helfen. Geben Sie ihm die Zeit einen Gedanken zu ende zu denken, oder einen Hangriff zu beenden. Hauptsächlich Kundinnen witzeln in solchen Situationen gerne:
Sie können wohl kein Multitasking ? liebe Kundinnen, wenn Sie wüssten, was so alles gleichzeitig in unserem Hinterstübchen ablaufen muss .- und wenn ich diese Vorraussetzungen, die Sie sich vielleicht vorstellen, erfüllen würde, hätte ich bestimmt einen besser bezahlten Job!

Zu wenig Personal ja das ist nun mal ein zweischneidiges Schwert. Die höchsten Kosten sind, so höre ich es immer, die Personalkosten. Und Kosten schlagen sich nun mal auf die Preise nieder. Wenn ich also preiswert einkaufen möchte, muss ich dafür auch bereit sein etwas mehr Eigenleistung aufzubringen. So könnte ich mir im Vorfeld überlegen, in welcher Abteilung ich den gesuchten Artikel finden kann. Suchen Sie doch bitte nicht die Pflastersteine zwischen den Wohnraumleuchten! Der Kollege, bei den Baustoffen/Gartenbaustoffen wird Ihnen sicher gerne weiter helfen.

Übrigens, wenn ich frische Brötchen kaufen möchte, gehe ich zum Bäcker, auch wenn es dort gerade voll ist und nicht ins Metzgergeschäft nebenan, weil dort im Moment kein Andrang ist verstanden?

Orientieren Sie sich zuerst, bevor sie nervös dem 1. besten Verkäufer hinterher hetzen. Wenn Sie nicht die Bezeichnung des Artikels wissen, den Sie suchen, formulieren Sie vorher mal Ihre Frage im Kopf. Ich suche eine Birne - Birnen wachsen am Baum nein, überlegen Sie Glühlampe, welche Fassung, wie viel Watt, Energiesparlampe, Halogenlampe .

Bedenken Sie, das wir neben dem Verkauf auch andere Aufgaben, wie Ware bestellen und verräumen, Kundenkommissionen bearbeiten, durch Kunden zerstörte Verpackungen austauschen oder reparieren, wahrnehmen müssen! Auch Verkäufer/innen sind nur
M E N S C H E N!

Genießen Sie es, solange Sie es noch mit Menschen zu tun haben!


 

Service

Guten Tag
Ihr Artikel hat mich angesprochen und ich möchte auch mal vom Stapel lassen.
Ich arbeite in zwei Branchen,Einzelhandel und Gastronomie und bin auch ein Kunde!
In beiden Branchen stolpere ich immer wieder über die maßlose Arroganz einzelner Kunden.
Wenn wir Kollegen zusammen stehen sind sie der Meinung wir quatschen oder halten Privatgespräche.Aber das sind ganz normale Übergangsgespräche beim Schichtwechsel.Wir haben aber keine Zeit uns zurück zu ziehen um alles zu bereden.
Da ich in einem Einkaufscenter arbeite muss alles immer sehr schnell gehen.Da ist es anstrengend freundlich zu bleiben wenn sie aus allen Taschen erst das KLeingeld zusammen suchen müssen .UNd seit einiger Zeit nehmen auch die "Vielbeschäftigten "Handytelefonierer zu .
Da kam ein Mann in den Laden und lief zielstrebeig auf ein Regal zu .Dann sah er mich und deutete auf das Regal. ??? ( Ja was hätte er denn gern ,das Regal beinhaltet so um die 20 verschiedenen Artikel)
Als er dann mit telefonieren fertig war ,war er sehr wütend weil ich nicht wusste was er wollte.Schließlich hat er doch auf das Regal gezeigt.UNd dann funktionierte das Kartenlesegerät bei ihm nicht.Daran sollten wir dann auch Schuld sein.
Der Beruf an sich und mit den meisten Kunden macht es Spaß .Besonders wenn man sich viel Zeit nehmen kann zum beraten und die Kunden dann glücklich mit ihren Produkten sind.
In der Gastronomie ist es genau das gleiche.Viele können nicht warten und wehe ein bestimmtes Produkt, welches auf der Karte deklariert ist ,gibt es nicht.Aber wenn die Lieferfirmen selber Schwierigkeiten haben können wir doch nichts raus geben.Aber letztendlich wir sind alles Menschen.Wir haben alle ein Hirn und keine Festplatte .
Auf die Menschlichkeit






 

Vielen Dank für diesen lang Erwarteten Artikel

Ich hab heute leider erst die Bild der Frau von meiner Mutter erhalten, wie wir das immer tun und habe so erst jetzt ihren Artikel über unsere tollen Kunden gelesen.

Dazu kann ich nur sagen: DANKE!!! Es wurde höchste Zeit, dass man dieses Thema ansprach, denn seit der wirschaftlichen Entwicklung und der immer gröseren Zunahme an Imigranten in Deutschland, wird es immer schwerer, höflich zubleiben. Und das nicht nur als Verkäufer, sondern auch als Kunde.

Leider werden die Verkäufer/innen immer schlechter Bezahlt, müssen immer mehr leisten, (wie z.B. meine Mutter ALLEIN in einem 400qm Laden), alle aufgetragenen Arbeiten erledigen UND dann noch regelrecht sch***-freundlich zu immer schlimmer werdenden Kunden sein.

Kurz: Meine Mutter arbeitet auch in einem Bekleidungsunternehmen. Auch ich habe ihr kurzfristig in meiner Arbeitslosigkeit dort ausgeholfen, um einfach zu arbeiten, auch wenn ich dafür nur den Dank meiner Mama hatte...
Doch ich habe mir bald etwas anderes in einem anderen Bereich gesucht, denn allein 1 Jahr hat gereicht, um mich vom Wunsch als Verkäuferin zu kurieren.

Teilweise waren viele einfach nur unverschämt. Mütter die nicht darauf aufpassen, dass ihre Kinder die Eisverschmierten Hänchen an den Kleidungstücken abwischen und dann die Diskussion das diese Ware ja jetzt bezahlt werden sollte...

Ganze Armeen von Kinderwägen mit Kopftüchern, die sich gaaanz hinten in die dunkelste Ecke stellen, während die Kids wie von der Tatrantel gestochen durch den Laden jagen, dass man zwar 100% einen Diebstahl vermutet, aber es nicht beweisen, kann - stehst ja allein im Laden. Und da du ja alle Arbeiten selbst machen musst, können deine Augen eben nicht überall sein...

Doch der Oberknüller kam nach dem Umzug und der Renovierung: Neue Gaderoben - neue Sitzhocker für die Kunden. Da kam irgend eine dreckige Sau (Entschuldigung für die Bezeichnung, doch was andes fällt mir dazu nicht ein) auf die gloreiche Idee, direkt auf einen dieser Hocker zu scheißen!!!!!

Und liebenswerte Verkäuferinnen, wie meine Mam, müssen diesen wiederlichen Dreck dann ohne Murren saubermachen.... UND AUCH NOCH FREUNDLICH SEIN.....

Ich habe einen Heidenrespekt vor jeder Verkäuferin, weil ich weiß wie es teilweise zugeht. Ich möchte nicht mehr in der Position meiner Mutter sein... denn ich wäre schon lange, wg. Fluchens aus dieser Firma geflogen.

So spiele ich lieber den beschützenden Kunden, wenn ich erlebe, dass sich ein Kunde daneben benimmt. Und das in jedem Laden! Denn ich habe angefangen mich einzumischen. Die Wut prallt so auf mich, und die Verkäuferin entgeht so oft den beschwerenden Anruf vom Chef.

Denn am wenigsten können die lieben Menschen hinterm Tresen was für die Zustände im Laden...

Ach ja und den Satz: Der Kunde ist König - solang er sich so benimmt, den Unterschreibe ich!!

Liebe mitfühlende Grüße


 

Das kenne ich auch

von: paloella

hallo,

das mit dem hin**** kenne ich auch.Wobei ich damals als es in unserem laden passierte zum Glück nicht anwesend war.Es war in meiner ausbildung und ich hatte den Tag zum Glück schule als ein Mann ( der in unserer Stadt als psycho bekannt war ) in den laden kam..eine runde drehte sich dann auf einen Stuhl setzte , und auf den Stuhl gemacht hat ( groß ).Wäre ich da gewesen häötte ich natürlich sie sauerei beseitigen müssen, aber wie gesagt ich hatte da Glück.

Und auch jetzt in dem laden wo ich arbeite........wir haben seit geraumer zeit keine Kundentoiletten mehr.Für die netten Kunden ist das ärgerlich aber wenn ich denen erzähle was bei uns passiert ist verstehen die das ....als wir noch Kundentoiletten hatten begab es sich zu einer Zeit das jemand bei uns auf die Toilette wollte......er kam wieder runter und ging ( wir haben die touletten 1 mal am Tag sauber gemacht denn soviele Kunden gab es nicht die bei uns aufs Klo wollten.).Und wir gehen auch nicht nach jedem Kunden kontrollieren.

An dem tag ab er wollte kurz nach dem Kunden eine Stamkundin auf Toilette.Sie kam mit blankem entsetzen im Gesicht wieder runter undmeinte zu uns das wir uns mal die Toilettentür anschauen sollten.
Böser Vorahnung nach sind wir dorthin gegangen.Die ganze Tür war mit Kot vollgeschmiert.Tür saubergemacht...seitdem dürfen nur noch Kinder auf die toilette.....

auch zu den Kindern ( bzw den eltern ) 2 Geschichten.
Gleicher Arbeitgeber...andere Filiale in der ich auch war....Mutter kam fragte ob ihr kleinkind auf Toilette dürfte ( in der Filaile hatten wir generell keine Kundentoilette sondern nur unsere).Na klar durfet die kleine auf Toilette.Die Mutter kam wieder raus und ich ging rein weil ich mußte....Da sah ich das die Brille vollgepieselt war.Da die Mutter noch im Laden war hab ich sie gefragt ob sie das eben saubermachen könnte.

Da sagt sie zu mir ..." das sehe ich nicht ein......es wäre schlißelich Ihr ) also mein Job ).".Mir ist die Kinnlade runtergefallen und ich habs gemacht.

Gleiche Filiale ( wie gesagt 1 Mann Filiale).Ich hatte wirklich viel zu tun kam kaum von der Kasse weg.Mutter mit älterem sohn steht an der Kasse, bezahlt und fragt ob ihr sohn mal eben auf die Toilette kann....
Ich sagte das es im moment schlecht ist da ich zuviel, an der Kasse zu tun habe aber wenn sie sich ein paar minuten geduldet gehts.Wie gesagt die Toilette ist in unseren Privaträumen und da darf keiner unebaufsichtigt hin.
Mutter nen heidenaufstand gemacht das ihr sohn aber jetzt müßte...Der Sohn war um die 10 jahre alt.Ich ihr nochmal erklärt ( währendessen habe ich weiterkassiert ) das im moment viel zu tun ist wie sie ja selber sieht...Da sagt sie das ihr sohn dann halt draussen an die scheibe macht.......ich hielt das für einen scherz.....Mutter ging raus und Kind machte an die Scheibe.Die Kunden im Laden haben sich vielleicht aufgeregt und einer ist auch rausgegangen und hat die Mutter zusammengefaltet......Ich war so sprachlos das ich wirkklich nix mehr sagen konnte, geschweige denn irgendwie reagieren,

Und diese Geschichten die ich grade niederschrieb sind genauso passiert.....mir würde die Phantasie fehlen um mir sowas auszudenken.

Und trotzdem...ich liebe meinen Beruf und ich habe auch keine "angst" vor schwierigen Kunden....bei denen blüh ich richtig auf ( also die wo eine intensive Beratung von Nöten ist ).Ich habe nur Probleme mit Kunden die einen wirklich fertig machen, einen übelst beschimpfen usw.Und auch bei denen bleib ich freundlich und ruhig.....was die meisten dann noch mehr in rage bringt.

mfg

paloella


 

Manchmal echt ein alptraumjob

Ich bin seit 20 jahren als Verkäuferin tätig. Also was man sich da alles gefallen lassen muss da könnte man glatt ein Buch schreiben aber es glaubt einem ja eh keiner. Die Chefs haben immer leicht reden freundlich zu sein die stehen ja nich an der Front.
Viel Beleidigungen darf man sich anhören und man wird als Mensch und als Frau vorallem als Mensch 2.Klasse von den KUnden behandelt. Die nehmen nie Rücksicht auf einen. Ich arbeite im Textilhandel und muss immer beraten. Manche Kunden ziehen die neue schöne WAre an und riechen ganz schlimm und sind teilweise recht dreckig das einen Ekelt und dann soll man noch recht freundlich sein. Keine Rücksicht. Vorallem schmeissen viele die Kleidung nach dem es nicht gepasst hat einfach auf den boden und treten noch darauf rum, gehört mir nicht also kann ich machen was ich will. Ich wünsche mir nur mehr Rücksichtnahme auf die Verkäufer wir haben einen anstregenden Job und bekommen wenig geld ARbeitszeiten sind auch übel und immer soll mal lächeln auch wenn es einem mal nicht sehr gut. Wir müssen auch alles machen putzen, ware machen, viel allein im laden usw. ich könnte ewig schreiben, ich wünsche mir nur das es mal wieder angenehmer wird im umgang mit den Kunden und die auch netter wieder werden.
Lg an alle Verkäufer.... gutes Durchhalten


 

Verkäuferin mit Leib und Seele

Ich möchte mich auch gerne zu diesen Thema äußern. Ich persönlich bin der Meinung, das es einen Unterschied gibt, ob man in einem Dorf, Kleinstadt oder Großstadt arbeitet.Ich arbeite in einer Kleinstadt mit ca 12000 Einwohner in einem Lebensmittelmarkt. Wir haben sehr viel Stammkundschaft und ich liebe meinen Beruf.Es gibt nichts schöneres, als einer älteren Dame ( oder auch anderen ) behilflich sein zu können und sie geht mit einen strahlenden Gesicht- und kommt wieder.Ich glaube, es ist sehr wichtig, eine positive Ausstrahlung gegenüber den Kunden zu haben und mit einem Lächeln zu begrüssen.Es gibt natürlich auch nicht so einfache Kunden und es gibt auch wenige, die unfreundlich und unzufrieden sind. Aber jetzt mal ehrlich, liebe Leser/innen- ohne unsere Kunden wären wir arbeitslos.Es gibt diesen einen bekannten Satz- Der Kunde sollte sich nicht bedanken, was wir für ihn tun- sondern wir uns beim Kunden, das wir was für ihn tun dürfen


 

Verkaeufer/in

Hallo liebe Kundinnen,
ich bin eine Verkäuferin und das mit Leib und Seele. Verkauf ist für mich Freude pur. Ich sehe es täglich als eine Herausforderung an, alle meine Kundinnen freundlich zu bedienen. Kritik sehe ich als etwas positives. Schließlich bin ich doch auch ein Dienstleister. Die wenige Zeit die wir zum Einkaufen haben möchte auch ich immer mit netten Verkäuferinnen teilen. Bin ich nett, sind es die Kunden und ein Lächeln kommt zurück. Schlecht gelaunte Kunden haben sofort bessere Laune, wenn wir freundlich und geduldig bleiben. Ich behalte meine Würde und fühle mich gut, wenn es mir gelingt auch schwierige Kunden zufriedener zu machen. Das kann man lernern. Im Job zählt in erster Linie der Kunde und es ist egal wie viele Schuhe er anziehen muss, um glücklich zu sein. Soll er doch. Wenn er dann zufrieden ist, so ist es ok. Das ist genau so, wie als Kind sein Zimmer auf zuräumen. Da lerne ich doch bereits, dass es auch Arbeiten gibt, die nicht immer Spass machen und doch sein müssen. Räume ich also im Job, ohne darüber nach zu denken, alle Schuhe wieder auf. Es darf mich nicht stören, das meine Kundin 10 Kleider probiert. Auch ich bin irgend wo und wann ein Kunde. Der Kunde ist zufrieden, baut Stress ab und ich vermeide Stress, in dem ich nicht so viel nachdenke, was Spass macht und was nicht. Es ist mein Job! Ob Ihr es glaubt oder nicht, so arbeite ich und bin glücklich und zufrieden dabei, mit vielen glücklichen Kunden.


 

Bin ich im falschen Film

Ich weiß nicht, ob ich zu den einzigen Verkäuferinnen gehöre, denen ihre Arbeit noch Spaß macht, oder ob alle anderen nur nichts schreiben.

Sowohl der Bericht in Ihrem Heft, als auch die Forumbeiträge bringen mich ziemlich in Rage.

Kein Job ist einfach und jeder Beruf, in dem man mit Menschen zutun hat, ist hier und da schwieriger.

Ich arbeite in einem Supermarkt und bin tagtäglich von vielen Kunden umgeben. Klar sind da nicht alle gleichermaßen freundlich, aber mal ehrlich, sind wir denn jeden Tag gleichmäßig freundlich zu jedem?

Und diese sogenannten "Rüppelkunden", Entschuldigung, die lernt man wohl irgendwann zu handhaben. Beleidigungen und Anmachen muß man sich nicht gefallen lassen und kann das auch mit bestimmenden Worten beenden.

Bei jedem, der sich so über seinen Beruf beschwert, frage ich mich, warum arbeitet ihr denn noch dort? Mit soviel Liebe und Freude am Job, seit ihr definitiv am falschen Ort.

Also ich arbeite gerne und bei mir zählen die netten Kunden, die einen spüren lassen, daß sie sich bei uns wohlfühlen.

Es ist definitiv kein Alptraum-Job!


 

Halloelle97

von: hackelge

Hab mich über Deinen Text gefreut!


 

Auch ich bin eine leidgeprüfte Verkäuferin

Hallo zusammen,

ich hoffe sehr das dieses Forum seeehr viele Kunden lesen und einige davon vielleicht mal ihr Verhalten uns armen wesen gegenüber mal überdenken.

Vorab möchte ich aber sagen das wir auch sehr viele nette Kunden haben, aber leider bleiben die ja nicht so gut in unserem Gedächntis haften wie die Rüpel.

Und vielleicht lesen ja auch einige Arbeitgeber hier ein bischen......denn meine Kritik geht nicht nur an die Kunden.

Ich arbeite in einem Geschäft wo wir nur gegen andere Ware oder Gutschein umtauschen....Geld gibt es nicht zurück. ( ich betone....beim UMTAUSCH).

Das ist auch rechtlich gesehen total in Ordnung.Wir haben das auch gut sichtlich bei uns im laden hinterlegt und meistens sagen wir es den Kunden auch.

Trotzdem gibt es immer mal wieder welche die meinen einen lauten zu machen, ganz beliebt bei mir sind die Kunden die angeblich beim Anwalt arbeiten und es daher natürlich ganz genau wissen.

Wir mußten uns schon übelst beschmimpfen lassen und ein paarmal ging es auch soweit das der Kunde die Polizei gerufen hat.
Das alleine ist ja schon schlimm genug..aber ich persönlich finde es schlimmer wenn man minutenlang mit dem Kunden diskutieren muß....sich beschimpfen lassen muß....so seine Arbeit liegen bleibt und der Kunde sich dann "oben " beschwert und wir nen anruf bekommen das wir dem Kunden doch bitte das Geld auszahlen sollen.Da kriege ich echt die Krise denn da werden wir dann dannk des Arbeitgebers als dummchen abgestempelt und der Kunde feixt sich einen.

Oder andersrum.....ich hatte mal eine wirklich nette Kundin die für ihre eltern im Altersheim eingeakuft hat.Die eltern waren nicht mehr in der Lage mitzukommen und was anzuprobieren.Die Kundin kam alle naselang und mußte wieder umtauschen.Irgendwann tat sie mir so leid das ich mal bei einer oberen Stelle angerufen habe und gefragt habe ob wir ihr nicht ausnahmsweise das Geld auszahlen dürfen.
Als antwort bekam ich ...."ja also Frau ....sie wissen doch wie das läuft..wenn wir einmal damit anfangen bla bla bla......"

Ich hab dann zu der Kundin gesagt sie möchte sich bitte oben beschweren......Prompt kam ein Anrufe von oben das wir der Kundin doch bitte das Geld auszahlen mögen.........da fass ich mir echt an den Kopf....Also bitte liebe Arbeitgeber.......haltet euch doch bitte an eure eigenen Regeln..das würde uns da unten die Arbeit auch schon erleichtern.

Andere Sache .....Wir sind eine sogenannte 1 mann Filiale...das heißt wir arbeiten grundsätzlich alleine......Meistens sind wir so dicht mit arbeiten gepackt das wir es nicht immer alles schaffen.natürlich stehen die Kunden an erster Stelle..aber es geht halt leider nicht immer sofort.
Und auch wenn außer uns kein anderer Kunde im laden ist heißt es nicht das wir nichts zu tun haben..den Spruch "sie haben ja nichts zu tun hier ist ja niemand " kann ich nicht mehr hören.
Wir haben keine Heinzelmännnchen die kommen um unsere Ware zu verräumen und eine Putzfrau haben wir auch nicht.

Und wenn ihnen die Verkäuferinnen diverse Beiartikel anbieten.....sie machen das meist weil da von oberer Stelle enorm druck gemacht wird.Hören sie es sich doch bitte an und fühlen sie sich nicht genervt.Wir können da auch nix für.

Ach ja..und eins noch zum Abschluß....wir sind keine Fußabtreter..wir sind menschen.......

mfg

Paloella


 

Rüpelkunden

Endlich, ich kann meinen Augen kaum trauen, auch schon als ich den Artikel las , das auch wir Verkäufer einmal gehört werden......
Den ansonsten sind es ja immer wir , die unfreundlich sind, muffig, ich weiß nicht was alles noch.
Ich habe meinen Beruf nach 30 Jahren aufgeben, nervlich am Ende ,,,wegen den Kunde"""
Ich liebte meinen Beruf, ich bin PTA , arbeitete also in einer Apotheke.
Ich möchte in aller Deutlichkeit sagen: es war nicht immer so....
Es ist erst sagen wir mal die letzten 15 Jahre schleichend schlimmer geworden, mit der Rüpelhaftigkeit.
Ich könnte damit ein Buch füllen, was ich eigentlich auf vorhabe zu tun.
Deshalb nur ein paar Dinge die mich besonders bewegten.
Ich arbeitete die letzten Jahre in einer Apotheke eines Einkaufscenters täglich zwischen 700 manchmal über 1000 Kunden, da gibt es Stress und bedingt durch die Masse leider auch sehr viele Rüpelkunden, die einen den Tag verderben.
Meine Laune war meist schon nach 1 Stunde am Tiefpunkt, da hatte ich meist schon mein Fett weg.
Einmal wir fingen um 8:00 Uhr morgens an, ich frisch und munter, lachte meine erste Kundschaft freundlich an, (was ich immer tat) und sagte:" SChönen guten Morgen, wie kann ich ihnen helfen?"
Die Antwort war ohne Gruß " Sie können uns gar nicht helfen (es war ein Paar) sie können uns allerhöchstens bedienen, wenn wir Hilfe wollen dann suchen wir uns Jemand kompetenteren...."
Eh hallo die Leute kannten mich gar nicht, wussten gar nicht , konnten gar nicht einschätzen, wer ich war, bzw was ich konnte...
Dann meine Lieblingskunden, wieder ein Ehepaar, aber Stammkunden.
Die hatten 7 Privatrezepte in der Hand, reichten mir aber nur eines.Ich lief los suchte alles zusammen, druckte die Preise auf Rezept, machte ne Kopie, wollte kassieren ,, da reichten sie mir das nächste Rezept,,,,,,
Ich sagte:" Wollen sie die anderen auch noch einreichen" "Ja das wollen wir,aber wir möchten das sie die Rezepte einzeln bearbeiten ,sie kommen mir nicht so vor , dass sie sonst alles richtig machen.....

Ich habe das tatsächlich gemacht, jedesmal wieder losgelaufen, jedesmal extra.....klingt vielleicht leicht aber ist schrecklich aufwendig ständig neu zu laufen.
Als ich endlich alles hatte, habe ich alle Rezeptsummen in die Kasse getippt, als ich die Gesamtsumme sagte, hieß es nein wir bezahlen einzeln, wir wollen von jedem Rezpt eine einzelne Rechnung.
Ich wieder alles raus aus der Kasste, jedes Rezept muss dann nochmal eingelesen werden. und einzeln die Quittung getippt.

Als das passiert war, gings ans Zahlen. plötzlich wollten sie doch alles zusammen zahlen.
Ich wollte die 7 hohen Summen in unserem Kassencomputer zusammenzählen,,,, Da schnautzte mich die Frau an, das rechnen sie gefälligst im Kopf oder sind sie so dumm.
Übrigens ich habe es dann trotzdem in der Kasse zusammengerechn et.
dann kann ich noch von einem kunden erzählen der mir den Daumen abgebogen hatt, weil ich ihm die Tüte nicht schnell genug gab.
Oder den Spruch beweg deinen dicken Hintern etwas schnell , habs eilig.
Das viele nicht ggrüssen scherte mich schon nimmer, das ständig in vertrauliche Gespräche von Hinten reinquatsch wurde auch nimmer.

Wenn ich jemand fragte der Aspirin kaufte, ob er Blutverdünner nimmt, oder Asthma hat, bekam ich oft zur Antwort was geht sie das an.
Ach ich könnte endlose Stories schreiben... und nichts oder auch gar nicht ists übertrieben, eher untertrieben,,, den die Zeit lässt vergessen.
Grüsse und einen schönen Tag noch


 

KUNDEN

Hallo,

ich kann Ihren Bericht nur beipflichten,
Kunden sind zu 70% sehr rüpelhaft und auch ungehalten.
Sie erwarten zu viel . Kunden beschweren sich meistens bei uns über zu hohe Preise , über Brötchen die nicht so aussehen wie sie es mögen oder sie sind einfach nur respektlos denn Verkäufern gegenüber.

Ich kann da auch ein gutes Beispiel für geben.
Ich arbeite in einer gegend wo man noch vom Tourismus abhängig ist.
Der Laden ist voll ,ein Kunde kommt rein drängelt sich vor steht am Glastresen mischt sich in Beratungsgespräche ein, beschwert sich das es zu lange dauert und haut dann noch gerne mit Geld auf dem Glastresen und schreit laut Bedinung. Ist dann sauer weil er eine Minute warten muß und geht wutenbrannt raus, aber nicht ohne abfällige Bemerkungen von sich zu lassen. Nur Grausam.


 

Rüpelkunden meistens im fortgeschrittenen Alter

Mir fällt immer wieder auf, dass die schlimmsten Rüpel um die 50 Jahre und älter sind, und zwar Männer wie Frauen. Ich dachte immer, wir wurden noch gut erzogen? Sie drängeln, sie fahren einem mit dem Einkaufswagen in die Hacken, sie halten keine Türe auf, sie stehen mitten im Gang - möglichst noch mit dem Einkaufswagen quer - und ratschen, sie drücken sich ohne ein Wort der Entschuldigung zwischen mir und dem Regal vorbei, sie reden die Verkäufer/innen an - ohne Einleitung ("Entschuldigung, eine Frage bitte"..... oder einfach nur "guten Tag"....), sie unterbrechen Verkäufer/innen mitten in einem Verkaufsgespräch mit einem anderen Kunden, sie schmeißen jede Menge Kleingeld vor die Verkäufer/innen (statt es ihnen in die Hand zu geben). Umgekehrt nervt es mich auch, wenn einem die Verkäufer/innen das Wechselgel hinschmeißen, anstatt es mir in die bereits aufgehaltene Hand zu geben! Kommt auch öfters vor! Ich arbeite (Gott sei Dank) nicht im Einzelhandel, war aber etliche Jahre in USA. Dort haben die Menschen jedenfalls bessere Manieren und es gibt sowas nicht! Wir machen doch den Amis sonst alles nach, warum nicht mal zur Abwechslung die positiven Dinge?


 

Rüppelkunden!! Frauen oft schlimmer als Männer!!!

Hallo Bild der Frau Team,
euer Artikel kommt ja wie gerufen. Ich arbeite seit 10 Jahren im telefonischen Kundensercice für ein Finanzunternehmen. In dieser Zeit habe ich schon einige Abgründe des "menschlichen" Vehaltens kennengelernt. Der Hemmschwelle für Beschimpfungen sind am Telefon keine Grenzen gesetzt. Hier wiederzugeben, welche, ist wahrscheinlich nicht erlaubt.? Nur ein Auszug: Eine "Dame" wollte einen höheren Dispokredit. Leider nicht möglich, aufgrund der wirtschaftlichen Situation. Sie wünschte mir, das ich eine schlimme Krankheit bekomme u dass meine Familie mich hasst. Ich habe natürlich als "Profi" trotzdem freundlich reagiert. Was denken sich Kunden dabei? Sind wir Serviceroboter ohne Herz und Seele? Ich bin ja auch Kunde und verhalte mich mit Respekt, egal in welcher Branche. In erster Linie sind wir alle Menschen und das sollte "Mann/Frau nicht vergessen. Oft habe ich den Eindruck, dass viele Kunden nur ein Ventil suchen, um ihren Frust abzulassen. So nach dem Motto: Ich hatte einen scheiss Tag, jetzt soll sie/er auch einen haben. Schade, dass wir so miteinander umgehen. Vielleicht bin ich ja auch zu idealistisch? Die Zeiten sind roh geworden.
Meine Erfahrung zeigt auch, dass sich gerade viele ältere Menschen "in der untersten Schublade"bewegen. Von wegen, die Jugend hat keinen Respekt und Anstand!!!! Von wem haben sie das denn??? Erwachsene sind da doch schon lange kein Vorbild mehr. Mein Fazit: Ich trete jedem Menschen so gegenüber, wie ich selber behandelt werden will! In diesem Sinne, liebe Grüße.


 

Rüpel-Kunden meist Männer

Guten Tag an alle Leser und Leserrinnen
Mit großem Interesse habe ich den Artikel in der Ausgabe vom 09. April10 gelesen und sofort darauf beschlossen hier auch ein paar Zeilen zu schreiben. Ich bin nun seid fast 15 Jahren im Verkauf tätig, sowohl als Angestellte wie seid ein paar Jahren als Selbständige. Aber egal was man ist, als Frau ist man meist für den Kunden eine zitat blöde Gans. Und das lassen einen meist die Männliche Kundschaft spüren. Respekt? So etwas gibt es kaum noch. Das man regelrecht als minderwertiger Mensch abgestempelt ist gehört schon so gut wie zum täglichen. Eine kleine Geschichte aus meinen Zahlreichen Erfahrungen im Verkauf möchte ich hier auch gern kunt tun.
Es ist schon eine Weile her aber noch heute weiß ich jedes Detail. Wir hatten eine Tankstelle und draussen an jeder Tanksäule waren gut zu lesene Schilder worauf stand das wir weder 200 noch 500 Scheine annehmen. Nun kam ein mir nicht bekannter Kunde in den Laden um seine Tankrechnung und zwei Eis zu bezahlen. Von Guten Tag, Danke oder Bitte hatte der Herr wohl noch nie etwas gehört. Dies störte mich aber nicht weiter. Als er dann aber einen 500 Schein auf den Tresen warf und ich ihm mitteilte das wir diesen Schein nicht annehmen würden, wurde er mehr wie ungehalten. Er beschimpfte mich auf das übelste, drohte mir mit der Polizei um zum Schluss auch noch das Eis was er die ganze Zeit in der Hand hielt mit voller Wucht auf den Tresen zu schmeissen. Dann sagte er noch von der Tür aus ich wäre ja wohl zu blöd zum leben und er würde jetzt einfach fahren da es ja meine Schuld war das er nicht bezahlen könne. Auf meine Aufforderung nicht den Laden zu verlassen da ich sonst die Polizei rufen müsse, kam nur ein fieses grinsen und die Aussage ich könne mir meine Worte an die Backe tackern und ihn zitat mal gepflegt am Arsch lecken, ich dumme Kuh.
Leider muss ich sagen das in 2 von 3 Fällen es immer Männer sind, die sich einer Frau gegenüber so daneben benehmen.
Schade das bei vielen Männern eine Frau hinterm Tresen einen kleineren Stellenwert hat wie ein Mann.
Ich denke man sollte viel mehr darauf aufmerksam machen was wir Verkäufer so alles über uns ergehen lassen müssen.
Eins noch zum schluss. Zum Glück ist der Grossteil meiner heutigen Kundschaft nicht so wie mein Beispiel, aber auch die musste ich mir erst so erziehen. In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen und Stress freien Tag.
Viele liebe Grüße


 

König Kunde

von: 280592

Da mich der Beitrag in Heft (9.4) nicht los läßt, möchte ich auch etwas zum Besten geben.
Bin seit ca. 25 Jahren Verkäuferin und hab diesen Beruf erlernt.
Im laufe der Jahre ist das VERKAUFEN immer schwieriger geworden.
Die Kunden wollen volle Regale ( Bäckerei) von 5Uhr früh bis 20 Uhr abends soll immer alles da sein. Wir haben ca.40 bis 50 Sorten Brötchen und ca 20 Sorten Brot aber wehe es fehlt eine.
Zeit hat KEIN Kunde mehr, also arbeiten wir im AKORD (ca 8-9 St.) ohne Pause manchmal kommt man nicht mal dazu einen Schluck Wasser zu trinken oder auf Toil. zu gehen. Dazu kommen übelgelaunte Kunden von Sexuellen Anspielungen die manche Männlichen Kunden zum Besten geben ganz zu schweigen.

Des öfteren fällt mir ein Satz immer wieder ein den meine Ausbilderin zu mir sagte: Der Kunde ist König, aber nur so lange er sich auch so benimmt.
Wünsche allen eine Gute Zeit.


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