27.12.2016

Neujahrsfeier Die besten Tipps für ein stressfreies Silvester mit dem Haustier

der Redaktion

Viele Hunde und Katzen, die auf die Lautstärke der Raketen und das Knallen der Sektkorken besonders empfindlich reagieren, neigen dazu, sich an einem geschützten Ort zu verkriechen.

Foto: iStock/eclipse_images

Viele Hunde und Katzen, die auf die Lautstärke der Raketen und das Knallen der Sektkorken besonders empfindlich reagieren, neigen dazu, sich an einem geschützten Ort zu verkriechen.

Das neue Jahr wird in der Silvesternacht mit dem Knallen von Sektkorken und bunten Feuerwerken ausgiebig begrüßt.

So schön und ausgelassen die Feierlichkeiten auch sind, für Haustiere können sie zu einer großen Stressbelastung werden. Die Lautstärke und das blitzartige Aufleuchten der Raketen machen vielen Hunden und Katzen Angst. Besitzer können ihrem geliebten Vierbeiner den Jahreswechsel mit gezielten Maßnahmen jedoch erheblich erleichtern.

>> Silvester: Rutschen Sie gut ins neue Jahr

Vor der Lautstärke der Raketen schützen

Das Abfeuern der bunten Raketen, die in der Silvesternacht den dunklen Himmel hell erleuchten, ist mit einer hohen Lautstärke verbunden, die vielen Hunden und Katzen Angst macht und im sensiblen Gehör sogar zu Schmerzen führen kann.

Da viele Raketen schon am Vortag oder im Laufe des 31. Dezembers gezündet werden, sollten Katzen frühzeitig im Haus in Sicherheit gebracht werden. Dies reduziert das Risiko von Verletzungen durch Feuerwerkskörper.

Wenn ein Hund empfindlich auf laute Geräusche reagiert, sollte er bereits einige Tage vor der Silvesternacht beim Spazierengehen an der Leine geführt werden. Dies schränkt die Gefahr ein, dass er durch die ungewohnten Knallgeräusche aufschreckt und davonläuft.

Auch ein Hund, der sich häufig im Garten aufhält, sollte zu Silvester auf jeden Fall ins Haus geholt werden, um seine Stressbelastung zu reduzieren. Wichtig ist, den Tieren während des Jahreswechsels Geborgenheit zu schenken und ihnen Möglichkeiten zu geben, sich im Haus oder in der Wohnung an einem geschützten Ort verkriechen zu können.

Oft reicht es schon, dass der Hund oder die Katze es sich auf dem Sofa neben dem Besitzer gemütlich machen darf und die Nähe und Zuwendung der Bezugspersonen spürt.

Die richtige Umgebung für Haustiere in der Silvesternacht

Ein vor dem Knallen der Feuerwerkskörper gut abgeschirmter Wohnbereich ist in der Silvesternacht die beste Umgebung für einen Hund oder eine Katze. Sind Vorhänge zugezogen oder Rollos heruntergelassen, können die Tiere die mit den Raketen verbundenen Lichtblitze nicht sehen und geraten nicht unnötig in Angst.

Gerade die Kombination von Lärm und grellen, plötzlich aufblitzenden Lichtern ist für viele Hunde und Katzen mit enormem Stress verbunden. Musik und Geräusche aus dem Radio oder dem Fernseher können die Lautstärke der Raketen etwas übertönen und das für Tiere unangenehme Knallen abdämpfen. Auch spielerische Beschäftigung kann den Vierbeiner von den ungewohnten Geräuschen ablenken.

Wirksame Hilfemaßnahmen bei sensiblen Haustieren

Viele Hunde und Katzen, die auf die Lautstärke der Raketen und das Knallen der Sektkorken besonders empfindlich reagieren, neigen dazu, sich an einem geschützten Ort zu verkriechen. Mancher Hund überdauert die Silvesternacht gerne unter dem Sofa in der Nähe seiner Besitzer, andere verstecken sich lieber in einem dunklen Raum fernab des familiären Trubels.

Experten raten Haustierbesitzern daher, die Türen zu Kellerräumen, Schlaf- und Badezimmer sowie Schränken offen zu lassen, damit sich der Hund oder die Katze einen Rückzugsort aussuchen kann. Äußert sich die Angst des Tieres vor den Raketen in körperlichen Stressreaktionen wie Zittern, Erbrechen oder Durchfall, stehen auch medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, um Hund und Katze auf sanfte Weise zu beruhigen.

Beruhigungstropfen sollten jedoch keinesfalls in Eigenregie verabreicht, sondern von einem Tierarzt verschrieben werden. Vor allem die Gabe von homöopathischen Arzneimitteln, die für Hund und Katze geeignet sind, hat sich zur Erleichterung von Angstzuständen erfolgreich bewährt.

Auch das Verabreichen von Bachblüten ist eine sanfte und nebenwirkungsfreie Möglichkeit, angstbedingten Stresssymptomen entgegenzuwirken und den Jahreswechsel gemeinsam mit dem Haustier so entspannt wie möglich zu erleben.

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