17.11.2009

Stricken Grundanleitung Bein

Foto: © LANA GROSSA

Nadelklappern liegt voll im Trend – Stricken ist wieder zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden, nicht nur im Winter. Auch US-Stars wie Julia Roberts, Madonna und Sandra Bullock können ihre Hände nicht mehr von den Stricknadeln lassen. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie selbst ganz leicht wollige Meisterwerke zaubern. Losgestrickt wird mit hübschen Ideen für raffinierte Socken.

Die wichtigste Grundvoraussetzung für erfolgreiches Socken-Stricken ist das richtige Garn. Sockenwolle muss sehr strapazierfähig und filzfrei sein. Reine Wolle ist für Socken einfach viel zu kratzig. Deshalb besteht spezielles Sockengarn aus einem Kunstfaser-, oder Schurwollgemisch. Das wärmt, sorgt für ein weiches, glattes Gefühl auf der Haut und bewahrt die Socken vor frühzeitigen Löchern. Sockenwolle gibt es in den verschiedensten Farben mit den originellsten Maserungen (z.B. "Opal" in Variationen nach Hundertwasser-Werken von Junghans Wolle, "Regia" von Schachenmayr, "Zauberball" von Schoppel-Wolle).

>> Warme Socken selber stricken - ganz leicht und Schritt für Schritt

So finden Sie die richtigen Nadeln

Man spricht beim Socken-Stricken von einem "Spiel aus fünf Nadeln". Am besten lassen sich Socken mit glatten Strumpfstrick-Nadeln aus Bambus, Kunststoff oder Leichtmetall (z.B. von Prym) stricken. Rundstricknadeln sind für Socken nicht geeignet. Bei einem 4-fädigen Garn (Lauflänge ca. 210 m/50 g) sollte man Nadeln in der Stärke 2 oder 3 verwenden. Die einzelnen Nadeln sollten 15 bis 20 Zentimeter lang sein.

Profi-Tipp: Holz- und Bambusnadeln sind sehr leicht und fühlen sich besonders warm an.

Maschenprobe muss sein

Vor dem Losnadeln sollte immer eine Maschenprobe gemacht werden, d.h. ein Probefleck (12 x 12 cm) wird gestrickt. Nur so kann man im Voraus verhindern, dass die Socken zu klein oder groß werden. Beim Anstricken immer die Angaben des Garn-Herstellers auf der Banderole beachten und mit dem Probefleck abgleichen. Wenn die Maschenprobe zu fest gestrickt ist, auf dickere Nadeln umsteigen – analog dazu mit dünneren Nadeln weiterstricken, wenn der Testfleck zu wenige Maschen, bzw. Reihen hat.

Jetzt kann angeschlagen werden!

Die benötigte Maschenanzahl wird auf vier Nadeln aufgenommen. Bei Schuhgröße 36/37 und 38/39 müssen 60 Maschen angeschlagen werden, also 15 Maschen auf jeder Nadel. Dann werden die Nadeln zu einer Runde (Quadrat) gelegt. Das Ende des Fadens sollte dabei zwischen der 1. und 4. Nadel liegen. Jetzt kann mit der 5. Nadel die erste Runde gestrickt und am Ende der 4. Nadel geschlossen werden.

Kleine Größen-Kunde:
Schuh-Größe 22/23 - insg. 44 Maschen
Schuh-Größe 30/31 - insg. 52 Maschen
Schuh-Größe 40/41 - insg. 64 Maschen
Schuh-Größe 44/45 - insg. 68 Maschen

>> Häkeln und Stricken - Kreative Anleitungen für Jung und Alt

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