Hochbeet anlegen




Sie haben Lust auf einen kleinen Gemüsegarten, aber keinen Platz? Dann sollten Sie sich ein Hochbeet anlegen. Hier fühlt sich Gemüse ausgesprochen wohl und auch Kräuter oder Blumen können Sie darin gut anpflanzen. Wir geben Tipps, wie´s am besten gelingt.

Ein Hochbeet anlegen lohnt sich für Gemüse, Kräuter und Blumen. © Bild: dpa / pa - Hochbeet anlegen
Ein Hochbeet anlegen lohnt sich für Gemüse, Kräuter und Blumen. © Bild: dpa / pa
Kleiner Garten, kleine Kinder oder Rückenbeschwerden? Für all diese Problemchen sind Hochbeete die perfekte Lösung. Denn sie ermöglichen eine Anbaufläche, die leicht erhöht und losgelöst vom klassischen Beet ist. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie ein Hochbeet am besten anlegen.

Ein Hochbeet anlegen – warum?

Das Hochbeet ist in den letzten Jahren bei Hobbygärtnern zusehends beliebter geworden. Denn es sieht zum einen richtig gut aus, wenn Sie sich beispielsweise ein steinernes Hochbeet aus Schiefer anlegen. Und es ist noch dazu praktisch. Die vielen Vorteile eines Hochbeets fasst Pflanzenexperte Christian Baron vom Gartencenter Dinger´s in Köln so zusammen: „Ein Hochbeet ist ideal, wenn Sie einen kleinen Garten ohne Beete haben. Zudem bietet es sich an, wenn Sie sehr steinigen Boden haben. Und natürlich ist ein Hochbeet praktisch, wenn Sie Rückenprobleme haben, da Sie sich dann nicht so niedrig bücken müssen.“ Hochbeete eigen sich besonder zum Anpflanzen von Gemüse und Kräutern, aber auch Blumen und Sträuchern gedeihen darin prächtig.

Die richtige Größe eines Hochbeets

Bevor Sie ein Hochbeet anlegen, sollten Sie sich ein paar Gedanken über die Größe machen. Dabei spielt der Platz in Ihrem Garten eine entscheidende Rolle. Haben Sie viel Platz, können Sie natürlich auch ein größeres Hochbeet anlegen. Zu klein sollten Sie Ihr Hochbeet aber nicht planen, da Sie sonst Probleme mit dem Austausch der Erde bekommen. Gute Maße sind beispielsweise eine Höhe von 80 bis 120 Zentimetern und eine Mindestlänge von zwei Metern. Damit Sie gut im Beet arbeiten können, sollte es nicht breiter als 1,30 Meter sein, so erreichen Sie die Mitte noch ohne Probleme.

Ein Hochbeet können Sie aus Holz, Stein oder Metall anlegen. © Bild: dpa / pa
Ein Hochbeet können Sie aus Holz, Stein oder Metall anlegen. © Bild: dpa / pa
Hochbeet anlegen: die richtigen Materialien

Ob Sie lieber ein Hochbeet aus Stein, Holz oder Metall anlegen, ist Ihren persönlichen Vorlieben überlassen. In Deutschland besonders beliebt sind Hochbeete aus Holz. Gartenexperte Baron empfiehlt: „Achten Sie bei einem Hochbeet aus Holz darauf, das Holz zu imprägnieren. Sonst fault es schnell. Gut geeignet sind witterungs- und fäulnisbeständige Arten wie Eiche, Lärche oder Douglasie.“

Auch aus Natursteinen können Sie ein schönes Hochbeet anlegen. Schiefer und Sandstein eignen sich besonders, denn sie sind sehr witterungsbeständig und haben gute temperaturisolierende Eigenschaften. Christian Barons Geheimtipp: „Pflanzen Sie zwischen die Steine spezielle Steingartengewächse, das verleiht Ihrem Hochbeet eine ganz besondere Optik.“

Metall-Hochbeete sind weniger empfehlenswert. Zum einen ist das Material recht teuer und zum anderen verzögert Metall als exzellenter Wärme- und Kälteleiter den Verrottungsprozess im Beet in den kalten Monaten und die Temperatur kann in den Sommermonaten sehr heiß werden.

Hochbeet anlegen: so geht´s

Sie sollten das Hochbeet in Nord-/Südrichtung anlegen, dann sind die Lichtverhältnisse ideal. Zuunterst kommt eine Schicht Maschendraht. Christian Baron: „Der Maschendraht verhindert das Eindringen von Wühlmäusen in Ihr Hochbeet.“ Nun stellen Sie die Seitenwände auf und sorgen entsprechend der Materialien, die Sie verwendet haben, dafür, dass sie fest stehen. Kleiden Sie die Innenwände mit Teichfolie aus, insbesondere, wenn Sie ein Hochbeet aus Holz anlegen. So kommen die Wände nicht direkt mit dem Inhalt des Beets in Kontakt und sind vor Verrottung geschützt. Jetzt geht´s ans Befüllen. Jede Schicht sollte etwa 30 Zentimeter dick sein. Von unten nach oben sollte das Material immer feiner werden. Sprich, unten können Sie Laub oder auch kleine Äste einfüllen, dann Rohkompost und reifen Kompost. Steht Ihnen kein Kompost zur Verfügung, dann können Sie, je nachdem was Sie in Ihr Hochbeet pflanzen möchten, auch Pflanzen-, Humus- oder Kübelpflanzenerde verwenden.

Sie können ein Hochbeet jederzeit anlegen, besonders gut eignet sich jedoch laut Christian Baron der Herbst, denn „dann können Sie heruntergefallene Blätter und Äste verwenden, die bis zum Frühjahr verrotten und Nährstoffe freisetzen.“ Doch es geht auch ohne diesen selbst gebildeten Kompost. Da die Pflanzenreste im Hochbeet kontinuierlich verrotten, sinkt das Erdreich ab. Füllen Sie es deswegen vor jedem neuen Bepflanzen entsprechend mit Kompost oder einem Ersatz auf.


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db

  

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Veröffentlicht von der Menschen & Leben-Redaktion
am 20/04/2013

Die Lesernote:5/5 
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