Familie, Gesundheit und Bildung

Familie, Gesundheit und Bildung




Die BILD der FRAU-Reporter stellten je zehn Klartext-Fragen an Bildungsministerin Annette Schavan, Gesundheitsminister Daniel Bahr und Familienministerin Kristina Schröder.
  

Annette Schavan (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung


Annette Schavan (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung. © Bild: DPA / PA - Familie, Gesundheit und Bildung
Annette Schavan (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung. © Bild: DPA / PA
Frau Schavan, werden unsere Schüler immer dümmer?
Nein. Wer das behauptet, zeigt nur, dass er selbst alt geworden ist. Junge Leute können nicht weniger, sondern anderes. Im Bereich Technik oder Internet zum Beispiel sind sie fit.

Ein Fünftel der 15-Jährigen sind aber Analphabeten – sagt Hans Zehetmair, der Vorsitzende des Rats für Rechtschreibung!?
Das halte ich für übertrieben. Wir wissen aber seit der PISA-Studie, dass bei zu vielen jungen Leuten zu wenig hängen bleibt. Deshalb müssen wir die Qualität des Unterrichts verbessern und alles tun, um Kinder zum Lesen und Schreiben zu motivieren.

Immer mehr Chefs beklagen, dass Bewerbern einfachste Grundlagen fehlen. Wie das?
Dazu gehören eben nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch Selbstbewusstsein und Grundhaltungen. Das alles kann Schule nicht allein vermitteln. Grundhaltungen lernt man durch Vorbilder - in der Familie, in der Gesellschaft, im Alltag.

Was bringt die PISA-Studie?
Sie vergleicht das Wissen der 15-Jährigen und hat an den Schulen enorm viel bewegt. Die Ergebnisse sind von Mal zu Mal besser geworden. Aber Zahlen sind nicht alles, was zählt. Ich rate uns Erwachsenen, dass wir uns erinnern, wie wir mit 15 waren. Es gibt vieles, was in dem Alter interessanter ist als Schule. Das kann mit 18 wieder anders sein.

Es gibt große Leistungsunterschiede, weil jedes Bundesland macht, was es will. Wie schaffen wir Bildungsgerechtigkeit?
Wir brauchen endlich vergleichbare Abschlussprüfungen! Damit klar ist: Ich habe überall in Deutschland gleiche Chancen.

Wie lange soll das noch dauern? 
Ich hoffe, es geht schnell. Denn es ist überfällig. Die Kultusministerkonferenz hat letzte Woche ja einen ersten Schritt gemacht.

Zurzeit sind sechs Frauen im Kabinett, mehr als je. Hilft das?
Es hat etwas Erleichterndes. Wir müssen uns nicht an einem Chef „abarbeiten“, und wir haben mit der Kanzlerin eine Chefin, die man nicht erst von Frauenthemen überzeugen muss.

Gibt’s weitere Unterschiede?
Frauen sind neben der Politik andere Lebensbereiche sehr wichtig: Familie, Freunde. Wir legen nicht so großen Wert auf Statussymbole, über Angeber schmunzeln wir eher und sehen uns augenzwinkernd an.

In welchen Momenten?
Wenn einer sprachliche Pirouetten dreht. Dann denken wir: Das hätte er auch in drei Sätzen statt in 30 Minuten sagen können.

Schmunzelt da auch die Kanzlerin mit?
Ja! Sie mag lieber klare Worte.



» Lesen Sie weiter: Gesundheitsminiter Daniel Bahr im Interview
 




Tanya Munsche, Frank Surholt

 
  

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Veröffentlicht von der Menschen & Leben-Redaktion
am 19/03/2012

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