Sekt - nicht nur zum Jahreswechsel

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Sekt - nicht nur zum Jahreswechsel



Spätestens zum Jahreswechsel knallen in jedem Jahr unzählige Sektkorken. Und das ist bei weitem nicht die einzige Gelegenheit, mit einem Glas Sekt anzustoßen. Unsere Warenkunde verrät Ihnen Wissenswertes über das beliebteste Prickelwasser der Deutschen.


 - Sekt - nicht nur zum Jahreswechsel
Weder beim Geburtstag oder Jubiläum noch beim Jahreswechsel darf das leckere Getränk fehlen. In keinem anderen Land wird so viel Sekt getrunken wie in Deutschland. Der Trend geht dabei übrigens weg vom süßen und schweren hin zum leichten und trockenen Sekt. Auch alkoholfreier Sekt ist immer mehr angesagt.

Sekt, Schaum- oder Perlwein?

Laut EU-Verordnung sind Sekt und Qualitätsschaumwein dasselbe. Sie müssen bestimmte Qualitätskriterien wie einen Alkoholgehalt von mindestens 10 Vol.-% und eine Lagerzeit von mindestens 9 Monaten aufweisen. Deutscher Sekt, der mehr als 75 Prozent Wein einer Rebsorte enthält, darf diese auf dem Etikett zusammen mit dem Jahrgang und der Herkunft deklarieren.

Unterschieden wird zwischen Sekt bzw. Qualitätsschaumwein, Schaumwein und Perlwein. Der herkömmliche Schaumwein muss keine besonderen Qualitätsanforderungen erfüllen. Perlwein unterscheidet sich vom Sekt vor allem dadurch, dass bei der Herstellung die Kohlensäure zugegeben wird und nicht ausschließlich durch natürliche Gärung entsteht. Champagner darf lediglich aus Weinen hergestellt werden, die aus den Anbaugebieten der Champagne stammen, vor allem aus der Gegend um die nordfranzösischen Städte Reims und Epernay. Die Kohlensäure entsteht beim Champagner ähnlich wie beim Sekt durch Flaschengärung.

Herstellung von Sekt

Guter Sekt braucht vor allem einen guten Wein als Grundlage. Dieser sollte fast ausschließlich aus Trauben der gleichen Ernte bestehen. Es gibt verschiedene Herstellungsverfahren. Das hochwertigste ist die Gärung in der Flasche. Dem Wein werden dafür Zucker und Hefe zugegeben. Die entstehende Kohlensäure macht dann den Sekt aus. Wird dem Sekt zusätzlich künstlich Kohlensäure zugesetzt, muss darauf auf dem Etikett extra hingewiesen werden. Die Hefe sammelt sich durch tägliches Drehen und Rütteln der Flaschen im Flaschenhals, wo sie kurz vor dem Abfüllen abgeschöpft wird.

Flasche und Korken

Sektflaschen sind recht schwer, da sie aus sehr dickem Glas bestehen. Dieses braucht man, damit die Flasche dem Druck der Kohlensäure standhält. Aus dem gleichen Grund ist auch der Korken dicker als der einer Weinflasche und wird zusätzlich noch mit einer so genannten Agraffe - dem Drahtgestell - gesichert.

Der richtige Genuss

Sekt sollte zum Genuss eine Temperatur von ca. 6 bis 8°C aufweisen. Dazu können Sie entweder einen Sektkühler mit Eis befüllen und den Sekt ungefähr 20 Minuten vor dem Servieren hineinstellen oder bereits 24 Stunden vor dem geplanten Verzehr den Sekt in den Kühlschrank stellen. Zum Trinken eignen sich am besten schmale hohe Gläser, in denen sich die Perlen am besten entfalten können. Wenn Sie beim Einschenken die Gläser leicht schräg halten, können Sie übermäßige Schaumbildung vermeiden und das Glas gleich richtig voll machen.

Lagerung

Im Gegensatz zu den meisten Weinen wird Sekt durch Lagerung geschmacklich nicht besser. Lagert er länger als ein bis zwei Jahre, geht die Kohlensäure verloren und er schmeckt nicht mehr. Sie sollten Sektflaschen kühl, dunkel und stehend in einem dunklen Raum lagern. Ist die Flasche einmal geöffnet, sollte sie innerhalb der nächsten zwei Tage ausgetrunken und bis dahin mit einem Sektverschluss verschlossen werden.

Probieren Sie mal! Die alkoholfreie Variante

Wer zu Silvester noch Auto fahren muss oder schwanger ist, muss nicht länger am Wasserglas nippen, während alle anderen stilvoll anstoßen. Wurde alkoholfreier Sekt bis vor einigen Jahren vor allem noch von Diabetikern nachgefragt, so erfreut er sich heute als „Lifestyle-Produkt" großer Beliebtheit. Der entalkoholisierte Sekt enthält nur noch 0,4 Vol.-% Alkohol als Geschmacksträger und hat damit auch nur etwa ein Drittel der Kalorien eines halbtrockenen Sekts. Wer sich auskennt, schmeckt natürlich den Unterschied. Trotzdem ist die leichte Variante eine gute Alternative und bewahrt so manchen vor den Kopfschmerzen einer durchgefeierten Nacht.

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Veröffentlicht von der Diät & Ernährung-Redaktion
am 07/09/2010
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