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Untersuchungen zeigen, dass der Genuss von Bitterschokolade vor Herzerkrankungen schützt. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die dunkle Variante den Hunger auf Süßes oder Fettiges weitaus effektiver stillt als Milchschokolade. Bitterschokolade als medizinisches Hilfsmittel
Untersuchungen zeigen, dass der Genuss von Bitterschokolade positive Auswirkungen auf die Entstehung von Krebs- und Herzerkrankungen haben kann. Dabei sollte entweder ein wenig dunkle Schokolade gegessen oder Kakao in Wasser aufgelöst getrunken werden. Milch verhindert die Aufnahme der gesunden Bestandteile im Körper. Es ist sogar nachgewiesen, dass der Konsum von dunkler Schokolade die Funktion der Blutgefäße verbessern und so das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten minimieren kann. Als verantwortlich für diese gesunde Wirkung gelten die so genannten Flavonoide, die besonders reich in kakaohaltigen Sorten enthalten sind. Diese natürlichen Antioxidantien helfen dem Körper, schädliche freie Radikale abzufangen. Naschen für die WissenschaftUnd noch einen positiven Nebeneffekt beschert uns die bittere Variante der leckeren Süßigkeit: sie macht satter! Eine Studie der Universität Kopenhagen ergab, dass dunkle Schokolade den Hunger auf Süßes oder Fettiges weitaus effektiver stillt als Milchschokolade und sich deshalb nicht ganz so stark auf den Hüften niederschlägt.Bei der Untersuchung mussten 16 normalgewichtige Männer zunächst zwölf Stunden hungern. Dann durften sie jeweils entweder 100 Gramm Vollmilchschokolade oder aber die gleiche Menge Zartbitterschokolade essen. Die aufgenommene Kalorienmenge war dabei in etwa die gleiche. Nach der „Schokoladenmahlzeit“ mussten die Probanden fünf Stunden lang alle 30 Minuten aufschreiben, wie groß Ihr Appetit war. Nach zweieinhalb Stunden wurde den Versuchsteilnehmern zudem Pizza angeboten, von der sie soviel essen konnten wie sie wollten. Am Ende registrierten die Forscher, wie viel jeder gegessen und wie viele Kalorien er damit aufgenommen hatte. Die Ergebnisse waren eindeutig: Die Teilnehmer, die zuvor die dunkle Schokolade gewählt hatten, aßen deutlich weniger Pizza als die Probanden, die sich für die Milchschokolade entschieden hatten. Rund 15 Prozent weniger Kalorien hatten sie dadurch im Durchschnitt aufgenommen. Außerdem verspürten die Mitglieder dieser Testgruppe nach dem Verzehr der dunklen Schokolade auch weniger Lust auf süßes, salziges oder fetthaltiges Essen. Neue Strategie gegen Weihnachtsspeck?Bitterschokolade besteht zu 50–70 % oder auch mehr aus Kakaomasse, enthält keine oder kaum Milchprodukte und nur wenig Zucker. Es gilt: Je höher der Kakaoanteil der Bitterschokolade, desto intensiver ihr Geschmack – und desto mehr der wertvollen Biostoffe liefert die dunkle Köstlichkeit.Die dunkelsten Schokoladensorten, die so genannten Edel-Bitterschokoladen, haben einen Kakaoanteil von bis zu 99 % und ein noch intensiveres Aroma, das mit Gewürzen wie Vanille, Thymian, Pfeffer oder Chili ergänzt werden kann. Aber Vorsicht: Auch dunkle Schokolade enthält viele Kalorien. Das führt zwangsläufig zu Übergewicht, wenn man wirklich viel davon isst. Daher der Rat für alle „Schokoholics“: Genießen, aber bitte in Maßen. (mb) | |||||||||
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Veröffentlicht von der Diät & Ernährung-Redaktion
Inhaltsverzeichnis
Dunkle Schokolade ist gesund – und macht satt!
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