Helen Schafroth verließ wegen ihres Übergewichts kaum noch das Haus. Erst durch den Trick mit dem Spiegelbild entdeckte sie, wie unbeschwert ihr Leben sein kann.
Hier erfuhr Helen, dass Übergewicht Ausgleich von einem
inneren Mangel sein kann. "Bei mir betraf das eindeutig Selbstsicherheit und
Selbstakzeptanz", so die fünffache Mutter. Helen lernte, sich immer
wieder ihr schönstes Selbst in einem Spiegel vorzustellen. "Ich sah mich schlank,
mit halb langen, braunen Haaren."
"Ich aß mehr Eiweiß zur Fettverbrennung" Als Helen 110 Kilo wog, trug sie nur noch weite Klamotten | Mit diesem Bild im Kopf änderte sie ihre Ernährung. "Ich
habe nie genascht und immer sehr fettarm gekocht, aber selten zu Obst
gegriffen", sagt sie. Doch um effektiver Fett zu verbrennen, nahm sie nun mehr
Eiweiß zu sich – zunächst in Form von Shakes. Nach einem Jahr waren die ersten
20 Kilo runter.
"Dann empfahl mir eine Ernährungsberaterin, das Gewicht erst
mal zu halten. Das sei besser für den Körper." Daher aß sie hin und wieder ein
Stück Schokolade, machte aber mehr Sport. Wieder ein Jahr später startete sie
die zweite Abnehmstufe, diesmal ohne Shakes. Dafür gab’s öfter Salat mit Fisch
oder magerem Fleisch und täglich Obst. Dadurch sank ihr Gewicht bislang auf 73
Kilo.
"Heute schaue ich gern in den Spiegel.""Heute schaue ich gern in den Spiegel, weil ich genau so
aussehe, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Dann denke ich: Hey, das bist
ja du, toll!", schwärmt sie. Helen hat außerdem ihr Interesse für Museen entdeckt und liebt es, neue Menschen
kennenzulernen. "Komisch für mich ist nur, dass mich alte Bekannte erst auf den
zweiten Blick erkennen. Und dann sind sie immer sehr erstaunt über mein neues
Ich."
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