17.11.2009

Gundula Strobel fand ein Hilfsmittel, um trotz kleiner Ess-Sünden auch auf Dauer ihr neues Traumgewicht zu behalten.

Gundula Strobel fand ein Hilfsmittel, um trotz kleiner Ess-Sünden auch auf Dauer ihr neues Traumgewicht zu behalten.

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Gundula Strobel passt jetzt wieder in Größe 36

Sogar ein deftiger Schweinebraten, sahnige Käsespätzle oder eine Pizza landen heute mal bei der gertenschlanken Frau auf dem Teller. Ohne schwerwiegende Folgen, denn Gundula Strobel (36) kennt einen Trick: "Ich nehme dann einen Lipidbinder, und damit machen auch fettreiche Essen meiner Figur nichts." So hält die brünette Rechtsanwaltsangestellte ohne ständigen Verzicht ihre neuen schlanken 57 Kilo.

Denn nach den "schweren Zeiten" sehnt sie sich nicht zurück: Mit 19 noch Größe 36, nahm die ledige Mutter schleichend Jahr für Jahr ein paar Pfund zu. "Ich bin so ein Typ, der immer kontrolliert essen und konsequent Sport machen muss, um sein Gewicht zu halten", erzählt die 36-Jährige. Ihre Leidenschaft für alles, was süß oder deftig ist, war dabei nicht gerade hilfreich...


Bei 77 Kilo und einem "Schock" über ein Badeanzug-Foto – "mit furchtbar dicken Oberschenkeln" – hatte Gundula die Nase voll vom stetigen Gewichtsanstieg. "Ich raffte mich auf und schaffte es mit sehr viel Disziplin, FdH und regelmäßigem Kraft- und Ausdauertraining, binnen zwei Jahren endlich 17 Kilo abzunehmen."

Schleichend nahm das Gewicht zu. Zuletzt wog Gundula 77 Kilo

Aber dann: Ein paar Wochen normale Kost, schleifende Disziplin, und der Zeiger der Waage bewegte sich wieder nach oben. Erst als die Frau aus dem schönen Seligenstadt am Main erneut ihren Speiseplan auf fettreduzierte Kost umstellte, ging er wieder runter. Statt deftiger Nudelpfanne gab’s Hähnchen mit Reis und Gemüse, abends musste der Schinken magerem Putenaufschnitt weichen.


"Nahrungsumstellung, viel Sport und reichlich Wasser lautet meine Zauberformel", sagt Gundula, "aber geholfen haben mir auch die Lipidbinder, die dafür sorgen, dass Fettkalorien aus der Nahrung unverdaut ausgeschleust werden." Die Kilos purzelten – drei in zwei Wochen – und blieben schließlich auf dem Stand von minus 40 Pfund. Und den hält die Mama der 13-jährigen Ann-Katrin jetzt schon seit vielen Monaten – mit etwas Disziplin beim Essen und Sporten und ihrem Hilfsmittel aus der Apotheke.

Die alten Schlabber-T-Shirts in Größe 44 hat sie Stück für Stück ausgemustert – nur eins ist noch im Schrank. "Zur Abschreckung", lacht sie. Zu diesem Zweck hängt übrigens auch immer noch ein Foto aus dicken Tagen im Wohnzimmer. Worüber sie sich heute am meisten freut? "Ich kann mich jetzt ganz anders kleiden, die Speckrollen quirlen nicht mehr raus, und meine Tochter geht gern mit mir shoppen."

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