Übergewicht durch Stress vermeiden




Stress ist in vielerlei Hinsicht ein Problem. Immer mehr Studien deuten darauf hin, dass er auch einer der Gründe für Übergewicht ist. Wir verraten Ihnen, wie Stress und Übergewicht zusammenhängen und wie Sie aus dem Teufelskreis ausbrechen können.

Stress kann Übergewicht begünstigen. - Übergewicht durch Stress vermeiden
Stress kann Übergewicht begünstigen.
Ein Termin jagt den nächsten, ständig will jemand etwas von Ihnen und eigentlich müssten Sie dringend eine Arbeit fertigstellen ...

Stress ist ein Problem, mit dem viele tagtäglich kämpfen. Als wäre der Dauerstress nicht schon ärgerlich genug, weisen immer mehr Studien darauf hin, dass zwischen Stress und Übergewicht ein direkter Zusammenhang besteht.

Bei Stress essen wir mehr
Wie oft essen Sie, obwohl Sie gar nicht hungrig sind? Gerade an stressigen Tagen essen viele von uns nebenbei und mehr, als wir eigentlich sollten. Das bezeichnet man als Stressessen. Wir versuchen, die Anspannung durch Schokolade und Co. zu bändigen und hoffen auf das Glücksgefühl, das nach dem Verzehr von Süßigkeiten eintreten soll. Das klappt im ersten Moment auch ganz gut, allerdings bringt der in Schokolade enthaltene Zucker nur kurzzeitig Energie. Danach fallen wir ruckzuck in ein Loch und brauchen Nachschub. Und das am besten in Form von Süßigkeiten.

Das ist einer der Gründe, warum wir durch Stress dick werden. Doch selbst wenn Sie gar kein Stressesser sind, kann es passieren, dass Sie überflüssige Pfunde ansammeln. Das hat damit zu tun, dass an stressigen Tagen keine Zeit für geregelte Mahlzeiten bleibt. Wir gehen nur schnell zum Bäcker oder zum Imbiss um die Ecke und holen uns eine Kleinigkeit. Diese Kleinigkeiten haben aber in der Regel viele Kalorien und machen leider nur kurze Zeit satt.

Auf diese Weise verführt uns der Stress zum Mehr-Essen - und noch dazu essen wir die falschen Lebensmittel, was für Extrakilos sorgt.

Übergewicht durch Hormone
Sie essen trotz Stress nicht zu viel und haben trotzdem einen dicken Bauch? Das kann sein. Professor Hubertus Himmerich von der Uniklinik Leipzig sagt: „Dauerstress aktiviert die sogenannte Stress-Hormon-Achse, die Hormone wie Cortisol und Ghrelin ausschüttet.“ Cortisol bewirkt, dass wir im Bauchraum verstärkt Fett einlagern. Unter diesem Problem leiden auch ansonsten schlanke Menschen.

Ghrelin ist noch ein bisschen tückischer. Professor Hubertus Himmerich: „Der Körper produziert Ghrelin, weil es Depressionen und Ängste verringert, die bei vielen Menschen ein Begleiter von Stress sind. Das an sich ist zwar gut, allerdings weckt Ghrelin den Appetit und löst Hungergefühle aus.“ Ghrelin wird insbesondere bei Schlafmangel produziert, unter dem viele Stressgeplagte leiden.

So bauen Sie Stress ab!
Stress abzubauen ist nicht einfach. Schließlich erledigt sich die Arbeit nicht von selbst. Doch Sie können trotzdem einiges machen, um sich besser zu fühlen, die Anspannung abzubauen und so die Pfunde zum Schmelzen zu bringen.

Nehmen Sie sich die Zeit für ein regelmäßiges Sportprogramm, zwei- bis dreimal pro Woche sollte es sein. Durch Ausdauersport bauen Sie Stress ab. Ganz nebenbei verbrennen Sie dadurch auch jede Menge Kalorien.

Neben dem Ausdauersport sollten Sie auch verschiedene Entspannungstechniken wie Yoga, Tai Chi oder Autogenes Training ausprobieren. Sie helfen Ihnen, abends richtig zu entspannen.

Gehören Sie zu den Stressessern, dann finden Sie heraus, was Ihre Essauslöser sind. Die können Sie meiden oder Alternativen zum Essen finden. Essauslöser sind beispielsweise Streit mit Kollegen, zu eng beieinander liegende Termine, der cholerische Chef, der Sie anbrüllt. Machen Sie sich in solchen Fällen bewusst, dass Sie gar nicht hungrig sind, sondern nur aus Frust essen. Versuchen Sie das Problem zu lösen, dann verschwindet auch der Heißhunger von alleine.

Bauen Sie sich zudem regelmäßige Mahlzeiten in Ihren Tagesablauf ein. So vermeiden Sie Heißhunger.


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db

  

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Veröffentlicht von der Diät & Ernährung-Redaktion
am 10/12/2012

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