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Stress macht schlank, Ruhe dick? Von wegen: Wer an diese alten Weisheiten glaubt, sollte schleunigst umdenken. Neue Studien zeigen nämlich, dass das Gegenteil stimmt. Tricks 1 - 5
Wer unter Stress steht, nimmt leichter zu und schwerer ab. Und das nicht nur, weil wir unter Druck am liebsten besonders süß und fett essen. Denn bei Stress schüttet der Körper große Mengen Cortisol aus. Dieses Stresshormon fährt den Fettabbau herunter und kurbelt die Einlage von noch mehr Fettgewebe im Bauchraum an. Gute Gründe, für Entspannung zu sorgen!1. Wecken Sie das Faultier in sichWer rastet, der rostet und setzt Fett an? Stimmt nicht! Langschläfer haben meist eine bessere Figur als Leute, die sich wenig Schlaf gönnen. Wissenschaftler der Universität Cleveland (Ohio/USA) konnten nach Tests mit 70.000 Frauen nachweisen, dass Testpersonen mit höchstens fünf Stunden Schlaf ein um 15 % höheres Risiko für Übergewicht hatten als die Frauen mit mindestens sieben Stunden Nachtruhe.
Tipp: Haushalt hin, Job her - gönnen Sie sich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Auszeit, in der Sie etwas für sich selbst und Ihre Entspannung tun. Und schlafen Sie genug, am besten sieben bis acht Stunden pro Nacht.2. Trinken Sie ausreichendViel Mineralwasser, viel Kräutertee. Faustregel: Körpergewicht mit 3 multiplizieren, das ergibt die ideale Trinkmenge in Millilitern. Also: Wer 70 Kilo wiegt, sollte mindestens 2,1 Liter täglich trinken. (Schwarzer Tee und Kaffee werden nicht gezählt, Alkohol weglassen)3. Verlieren Sie nicht Ihren HumorWer lacht, ist entspannter und hat weniger Pfunde drauf. Tests der Vanderbilt Universität (USA) ergaben: Leute, die täglich etwa 15 Minuten lachen, verbrennen im Schnitt 20 Prozent mehr Kalorien als allzu Ernsthafte. Aufs Jahr gerechnet, kann man allein dadurch an die zwei Kilo Gewicht verlieren. Schöner Nebeneffekt: Herzhaftes Lachen bremst außerdem das dickmachende Stresshormon Cortisol aus.
Tipp: Sport hilft, Spannung und negative Gefühle abzubauen. Und er kurbelt den Stoffwechsel an.4. Wählen Sie kluge Alternativen Gesunde Ballaststoffe: Von Salat und Gemüse dürfen Sie ruhig größere Portionen nehmen. | Figurfallen lassen sich locker umgehen: Zum Beispiel bei Soßen immer rot statt weiß wählen. (Also lieber eine mit Tomaten und Gemüse als mit Sahne und Käse). Statt Aperitif einen Tomatensaft, statt Schnäpschen nach dem Essen einen Espresso. Und so weiter.5. Legen Sie Wert auf Genuss-EssenSlow Food („Langsames Essen“) ist im Trend, denn wer langsam isst, hat nicht nur mehr von Aroma und Geschmack seiner Lieblingsgerichte. Echte Genießer werden auch seltener dick: Was passiert, wenn wir unsere Mahlzeiten im Turbo-Tempo hinunterschlingen, erklärt Susanne Klaus, Professorin am Deutschen Institut für Ernährungsforschung bei Potsdam: „Man isst mehr, als man eigentlich wollte. Beim Essen entstehen nach gewisser Zeit Signale, die dem Körper „Sättigung“ melden. Diese Signale merken Schnellesser aber meist viel zu spät.“
Tipp: Nehmen Sie sich Zeit zum Essen und machen Sie es sich dabei so gemütlich wie möglich. Genießen Sie langsam und kauen Sie gut.
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