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Die Hosen sitzen zu eng und unter dem Pulli zeichnet sich eine verräterische Speckfalte ab. Doch das gezielte Abnehmen am Bauch fällt vielen Frauen schwer. Wir verraten Ihnen, wie Sie die überflüssigen Pfunde loswerden.
Abnehmen am Bauch: wichtig für die GesundheitDie kleine Speckrolle am Bauch ist für viele Frauen (und auch Männer) in erster Linie ein Schönheitsproblem. Doch neben dem guten Aussehen ist auch die Gesundheit vom Bauchfett betroffen. Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) erklärt: „Der Fettansatz am Bauch begünstigt kardiovaskuläre Risikofaktoren und Komplikationen." Herzinfarkt, Bluthochdruck, Schlaganfall sowie Diabetes können die Folge sein. Ob Abnehmen am Bauch für Sie ein Thema ist, verrät Ihnen Ihr Taillenumfang, gemessen auf Höhe des Bauchnabels. "Ist der bei Frauen größer als 88 Zentimeter und bei Männern größer als 102 Zentimeter, dann sollten Sie mit dem Abnehmen am Bauch beginnen", bestätigt Silke Restemeyer. Damit das gelingt, sollten Sie drei verschiedene Faktoren berücksichtigen: Ernährung, Sport und Stressabbau.
Silke Restemeyer sagt: „Greifen Sie öfter zu Gemüse und Obst. Essen Sie mindestens drei Portionen Gemüse (ca. 400 g) und zwei Portionen Obst (ca. 250 g) pro Tag. Das ist ideal zum Abnehmen, auch am Bauch. Denn Gemüse und Obst liefern ‚pur‘ so gut wie kein Fett und machen schnell satt.“ Bevorzugen Sie Vollkornprodukte gegenüber solchen aus Weißmehl. Denn sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und sättigen länger. Zudem haben sie eine geringere Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel. Fast Food und Süßigkeiten dagegen sollten Sie nur selten und in kleinen Mengen essen. Silke Restemeyer rät: „Lassen Sie weitestgehend die Finger von Alkohol. Zusammen mit Rauchen und wenig Bewegung fördert er besonders den Fettansatz am Bauch.“ Beim Abnehmen am Bauch hilft es zudem, wenn Sie abends auf Kohlenhydrate weitestgehend verzichten. Denn über Nacht verbrennt der Körper Fett und je früher er damit anfangen kann desto besser! Essen Sie statt einer großen Portion Nudeln lieber einen Salat mit Hähnchenstreifen, ein Omelette oder ein Stück mageren Fisch mit Gemüse. Soll es doch eine Scheibe Brot sein, dann greifen Sie zu Vollkornbrot und schneiden es möglichst dünn.
Daneben ist es aber auch gut, dass Sie Muskeln aufbauen. Zum einen können Sie spezielle Bauchübungen wie Crunches und Sit-ups machen. Es schadet aber auch nicht, wenn Sie zusätzlich Beine, Arme und Po kräftigen. Denn je mehr Muskeln Sie aufbauen, desto mehr Energie verbrennen diese, wenn Sie abends einfach nur auf dem Sofa sitzen. Und dadurch wird das Abnehmen am Bauch erleichtert. Stress reduzieren hilft beim Abnehmen am BauchVerschiedene Studien, unter anderem von der Bostoner Tuffs University, haben gezeigt, dass gestresste Menschen mehr Fett im Bauchbereich speichern. Das kann zum einen Stress bei der Arbeit sein oder mit der Familie. Doch auch wenn Sie beispielsweise neu in einer Stadt oder an einem Arbeitsplatz sind oder oft zu wenig Schlaf bekommen, kann das das Abnehmen am Bauch behindern. Denn unter Druck schüttet der Körper das Stresshormon Cortisol aus. Treiben wir dann keinen Sport, bleibt es im Körper und hat dann die unschöne Eigenschaft, die Einlagerung von Fett im Bauchbereich zu begünstigen. Wollen Sie am Bauch Gewicht verlieren, dann sollten Sie ausreichend schlafen und Stress so gut es geht reduzieren. Treiben Sie zum Beispiel regelmäßig Sport, machen Sie Yoga oder Entspannungsübungen.Lesen Sie außerdem auf bildderfrau.de: » Diät-Quiz: Wie gut kennen Sie sich mit Diäten aus? » Diät durchhalten: Nehmen Sie endlich erfolgreich ab! » Fettverbrennung anregen: Was hilft und was nicht? db | |||||||||
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Veröffentlicht von der Diät & Ernährung-Redaktion
am 17/01/2012
Inhaltsverzeichnis Abnehmen am Bauch: So gelingt´s!
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