Abnehmen am Bauch: So gelingt´s!

Abnehmen am Bauch: So gelingt´s!




Die Hosen sitzen zu eng und unter dem Pulli zeichnet sich eine verräterische Speckfalte ab. Doch das gezielte Abnehmen am Bauch fällt vielen Frauen schwer. Wir verraten Ihnen, wie Sie die überflüssigen Pfunde loswerden.

Abnehmen am Bauch: auch wichtig für die Gesundheit. - Abnehmen am Bauch: So gelingt´s!
Abnehmen am Bauch: auch wichtig für die Gesundheit.
Die Hose kneift, eine kleíne Speckrolle zeigt sich über dem Rockbund, man fühlt sich nur noch in weiten Pullis und Blusen wohl. Ein sicheres Zeichen dafür, dass Abnehmen am Bauch angesagt ist. Das ist leichter gesagt als getan. Frauen, die besonders in der Körpermitte zunehmen, klagen oft darüber, dass sie überall Gewicht verlieren - nur nicht in der Körpermitte. Doch keine Angst, mit der richtigen Taktik gelingt auch Ihnen das Abnehmen am Bauch.

Abnehmen am Bauch: wichtig für die Gesundheit

Die kleine Speckrolle am Bauch ist für viele Frauen (und auch Männer) in erster Linie ein Schönheitsproblem. Doch neben dem guten Aussehen ist auch die Gesundheit vom Bauchfett betroffen. Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) erklärt: „Der Fettansatz am Bauch begünstigt kardiovaskuläre Risikofaktoren und Komplikationen." Herzinfarkt, Bluthochdruck, Schlaganfall sowie Diabetes können die Folge sein. Ob Abnehmen am Bauch für Sie ein Thema ist, verrät Ihnen Ihr Taillenumfang, gemessen auf Höhe des Bauchnabels. "Ist der bei Frauen größer als 88 Zentimeter und bei Männern größer als 102 Zentimeter, dann sollten Sie mit dem Abnehmen am Bauch beginnen", bestätigt Silke Restemeyer. Damit das gelingt, sollten Sie drei verschiedene Faktoren berücksichtigen: Ernährung, Sport und Stressabbau.

Mit viel Obst und Gemüse gelingt Abnehmen am Bauch.
Mit viel Obst und Gemüse gelingt Abnehmen am Bauch.
Die richtige Ernährung damit abnehmen am Bauch gelingt

Was wir essen, wann wir essen und wie wir essen hat einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung von Bauchfett. Eine spezielle Bauch-weg-Diät gibt es zwar nicht, Sie können aber mit wenigen kleinen Tricks dem Fett an den Kragen gehen. Entscheidend beim Abnehmen am Bauch ist, dass Sie weitestgehend auf fett- und zuckerreiche Lebensmittel verzichten. Denn nach dem Genuss von Zucker, zum Beispiel in Form von Schokolade oder Gummibärchen, steigt der Blutzuckerspiegel an und der Körper produziert Insulin, um den Zucker abzubauen. Das freigesetzte Insulin fördert jedoch die Einlagerung von Fett, insbesondere in der Bauchgegend und behindert die Fettverbrennung.

Silke Restemeyer sagt: „Greifen Sie öfter zu Gemüse und Obst. Essen Sie mindestens drei Portionen Gemüse (ca. 400 g) und zwei Portionen Obst (ca. 250 g) pro Tag. Das ist ideal zum Abnehmen, auch am Bauch. Denn Gemüse und Obst liefern ‚pur‘ so gut wie kein Fett und machen schnell satt.“ Bevorzugen Sie Vollkornprodukte gegenüber solchen aus Weißmehl. Denn sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und sättigen länger. Zudem haben sie eine geringere Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel. Fast Food und Süßigkeiten dagegen sollten Sie nur selten und in kleinen Mengen essen. Silke Restemeyer rät: „Lassen Sie weitestgehend die Finger von Alkohol. Zusammen mit Rauchen und wenig Bewegung fördert er besonders den Fettansatz am Bauch.“

Beim Abnehmen am Bauch hilft es zudem, wenn Sie abends auf Kohlenhydrate weitestgehend verzichten. Denn über Nacht verbrennt der Körper Fett und je früher er damit anfangen kann desto besser! Essen Sie statt einer großen Portion Nudeln lieber einen Salat mit Hähnchenstreifen, ein Omelette oder ein Stück mageren Fisch mit Gemüse. Soll es doch eine Scheibe Brot sein, dann greifen Sie zu Vollkornbrot und schneiden es möglichst dünn.

Damit das Abnehmen am Bauch gelingt, sollten Sie sich ausreichend bewegen.
Damit das Abnehmen am Bauch gelingt, sollten Sie sich ausreichend bewegen.
Abnehmen am Bauch: ausreichend Bewegung muss sein

Ohne Fleiß, kein Preis! Damit Sie Erfolge sehen, sollten Sie neben Ihrer Ernährung auch Ihr Sportverhalten ändern. Abnehmen am Bauch gelingt am besten mit einer Kombination von Ausdauer- und Kraftsport. Durch den Ausdauersport wie Walking, Schwimmen oder ein Aerobic-Kurs verbrennen Sie viele Kalorien. Das ist gut, denn so schwinden nach und nach die Fettpolster. Silke Restemeyer sagt: „Optimal sind mindestens 30 Minuten pro Training, dann werden die Fettreserven angegriffen und mehr Körperfett verbrannt.“

Daneben ist es aber auch gut, dass Sie Muskeln aufbauen. Zum einen können Sie spezielle Bauchübungen wie Crunches und Sit-ups machen. Es schadet aber auch nicht, wenn Sie zusätzlich Beine, Arme und Po kräftigen. Denn je mehr Muskeln Sie aufbauen, desto mehr Energie verbrennen diese, wenn Sie abends einfach nur auf dem Sofa sitzen. Und dadurch wird das Abnehmen am Bauch erleichtert.

Stress reduzieren hilft beim Abnehmen am Bauch

Verschiedene Studien, unter anderem von der Bostoner Tuffs University, haben gezeigt, dass gestresste Menschen mehr Fett im Bauchbereich speichern. Das kann zum einen Stress bei der Arbeit sein oder mit der Familie. Doch auch wenn Sie beispielsweise neu in einer Stadt oder an einem Arbeitsplatz sind oder oft zu wenig Schlaf bekommen, kann das das Abnehmen am Bauch behindern. Denn unter Druck schüttet der Körper das Stresshormon Cortisol aus. Treiben wir dann keinen Sport, bleibt es im Körper und hat dann die unschöne Eigenschaft, die Einlagerung von Fett im Bauchbereich zu begünstigen. Wollen Sie am Bauch Gewicht verlieren, dann sollten Sie ausreichend schlafen und Stress so gut es geht reduzieren. Treiben Sie zum Beispiel regelmäßig Sport, machen Sie Yoga oder Entspannungsübungen.


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db

  

Veröffentlicht von der Diät & Ernährung-Redaktion
am 17/01/2012

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