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Glatte Haut versprechen die einen. Vor maskenhaft starren Gesichtern warnen die anderen. 'Botox' sorgt immer noch für Diskussionen. Dabei ist es als Schönheitshelfer längst salonfähig. Weltweit lassen sich Millionen von Menschen damit behandeln. Wir erklären, was hinter dem Nervengift im Dienste der Schönheit steckt und informieren Sie über Vorteile und Risiken.
Doch längst ist Botox kein Star-Geheimnis mehr. Die Schönheitsbehandlung per Botox-Spritze ist zum Massenprodukt geworden. Über drei Millionen Mal pro Jahr wird sie in den USA durchgeführt. In Deutschland, so schätzen Experten, lassen sich über 100.000 Männer und Frauen jährlich faltenfrei spritzen - Tendenz steigend. Ist Botox also mittlerweile völlig unbedenklich? Die Faltenbehandlung der Zukunft, ohne gefährliche Nebenwirkungen? Was ist Botox eigentlich?'Botox' ist nur der bekannteste Handelsname einer Substanz, die eigentlich Botolinumtoxin heißt und auch noch unter anderen Bezeichnungen angeboten wird (zum Beispiel ‚Dysport‘). „Toxin“ ist der chemische Fachbegriff für Gift. Und Botox ist ein sehr starkes Gift. Es zählt zu den sechs giftigsten Substanzen, die die Wissenschaft bis dato kennt. Genauer: Botulinumtoxin ist ein Nervengift, das in sehr hoher Dosierung tödlich ist. Verdünnt man die tödliche Dosis jedoch hundertfach, kann man damit gezielt Muskeln lahmlegen: Das Botolinumtoxin hemmt die Impulsübertragung der Nerven.
Für eine Botox-Behandlung eignen sich besonders die horizontalen Stirnfalten ("Sorgenfalten"), die seitlichen Augenfältchen ("Krähenfüße") und die senkrechte Falte zwischen den Augenbrauen ("Zornesfalte"). Wichtig ist: Nur bei leichten Mimikfalten reicht Botox allein aus. Tiefere Linien werden häufig mit Botox vorbehandelt und dann mit einer weiteren Substanz (zum Beispiel Hyaluronsäure) aufgefüllt. Heute ist die Falten-Behandlung mit Botolinumtoxin vom Typ A der häufigste ästhetische Eingriff weltweit. Nicht nur Frauen, auch immer mehr Männer lassen sich damit behandeln. Der Botox-Trend hat mittlerweile beide Geschlechter erfasst. So läuft die Botox-Behandlung abDas Nervengift wird in den Muskel gespritzt, der die Mimikfalten auslöst. Normalerweise verursacht das keine größeren Schmerzen, da die Injektionsnadel sehr dünn ist. Eine lokale Betäubung ist nicht notwendig. Die Prozedur ähnelt damit einer gewöhnlichen Injektion beim Arzt oder im Krankenhaus. Vor der Behandlung wird die Einstichstelle desinfiziert und leicht gekühlt, damit sich hinterher keine Blutergüsse bilden. Lesen Sie weiter: Diese Risiken birgt die Behandlung hes | ||||||
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Kühlung für die Haut bei Sonnenbrand | ||||||
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Veröffentlicht von der Mode & Schönheit-Redaktion
am 27/08/2011
Inhaltsverzeichnis
Botox: Ewige Jugend dank Nervengift?
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